wo der drache lebt…

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„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nach…”

 

Es ist heiß in Deutschland: wir erleben gerade die längste und heißeste Sommerzeit seit… (ich weiß nicht genau, aber verglichen mit den letzten Jahren haben wir einen richtig heißen Sommer!)

Trotzdem haben wir uns kurzentschlossen dazu entschlossen, einen Ausflug zum Drachenfels zu wagen. Die örtlichen Temperaturen liegen bei ca. 30-35° C, der Himmel ist so richtig schön blau, die Sonne strahlt unbarmherzig, aber wir dachten, dass es vielleicht auf dem Drachenfels (ca. 300 m hoch) ein wenig weniger heiß mit einer leichten Brise sein könnte…

 

 

Wenn wir über den Drachenfels sprechen, denken wir an:

  • den Berg (Teil des Siebengebirges in NRW entlang des Rheins)
  • die Ruine (Burg Drachenfels)
  • das Schloss (Schloss Drachenburg).

So: wie ist das nun mit dem Drachen?

 

Mythen sagen, dass einmal – vor ganz langer Zeit – ein Drache auf dem Berg hauste (kein Kommentar). Manchmal wird diese Geschichte mit der Nibelungensage verknüpft (ihr wisst schon: Siegfried, der Drachentöter, und der sagenhafte Schatz der Nibelungen)… (aber dafür gibt es keinen wirklichen Hinweis!).

Heute ist der Drachenfels eine beliebte Touristenattraktion & Drachen finden sich überall!

 

 

Wie kommt man auf den Drachenfels?
Natürlich kletterten wir in die Drachenfelsbahn, eine Zahnradbahn, die seit 1883 in Betrieb ist. Sie brachte uns auf den Gipfel, wo es diese atemberaubenden Rundblicke über den Rhein gibt.

 

Fürs Protokoll:
Natürlich kann jeder auch wandern – etwa 220 m Höhenmeter sind zu überwinden. In unserem heißen Sommer war das aber für uns keine Option!

 

 

Der Rhein zeigt deutlich die Wirkung der Sommerhitze: überall an den Ufern sind Sandbänke hervorgetreten. (Normalerweise sind diese Flächen überflutet!)

 

 

Auf dem Gipfel ist die Ruine Burg Drachenfels (s. Bild #2 oben) und natürlich auch ein Restaurant mit Biergarten, wo wir uns erst einmal bei einem frischen Alster erholten, nachdem wir den letzten Aufstieg zu Ruine hinter uns gebracht hatten. Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zu Schloss Drachenburg – bergab.

 

Fürs Protokoll:
Die Burg Drachenfels wurde 1183 fertiggestellt und Sitz der Burggrafen von Drachenfels, die einen Drachen in ihrem Wappen führten. Die Burg wurde im dreißigjährigen Krieg geschleift und nicht wieder aufgebaut.

 

 

Wir nähern uns jetzt Schloss Drachenburg, das 1882 fertiggestellt wurde – in der Epoche der Romantik, als der Rhein mit seinen Burgen und Schlösser bewundert und Mittelpunkt von Gedichten und Literatur war – natürlich war die Drachensaga ein zusätzlicher Pluspunkt.

Das Schloss Drachenburg war ein modernes Gebäude für seine Zeit: es gab Gasbeleuchtung und eine Zentralheizung, vorgefertigte Bauteile wurden benutzt, um das Gebäude in in nur 2 Jahren fertigzustellen. Der Bauherr hat aber niemals hier gewohnt – er blieb in Paris.

 

 

Wir schlenderten durch das Schloss, dass heute vom Staat geführt wird.

 

 

Wir schlenderten danach auch ein wenig durch den Garten…

 

 

Aber es war immer noch heiß und wurde zunehmend heißer…

 

 

Also kletterten wir wieder in die Drachenfelsbahn, die uns runter an den Rhein brachte.

 

Vielen Dank hier an meine bessere Hälfte, die all die schönen Bilder geschossen hat!

 

Persönliche Anmerkung:
Es gibt viel mehr Stätten in der nahen Umgebung, die nur darauf warten, erkundet zu werden, als man denkt!

 

…& ganz zum Schluss:
Sehr ihr nicht auch so ganz klein wenig Neuschwanstein-Feeling?

 

 

(Ich habe diese Aufnahme von einem Photo gemacht!)

 

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