was gibt’s in 2019?

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… oder:

“Über gute Vorsätze zum Neuen Jahr”

 

Ich weiß schon: es ist bereits Mitte Januar und alle anderen Blogger haben bereits ihren Neujahrspost für 2019 gemacht und ihre guten Vorsätze für das Jahr bzw. ihre Pläne für ihre Blogs etc. etc. präsentiert.

Warum bin ich so spät dran?

Zuerst: ich habe mit dieser Idee der guten Vorsätze zum Neuen Jahr bereits vor langer Zeit Schluss gemacht, denn soweit ich mich zurückerinnern kann, haben meine Vorsätze nicht so lange gehalten… spätestens Ende Januar waren alle untergegangen. Warum also überhaupt erst damit anfangen?

Beim Herumlesen im Food-Blog-Universumin der Lifestyle-Welt habe ich in den letzten 2 Wochen festgestellt, dass die Herausforderungen aktuell darin bestehen, Gewicht zu verlieren, aufzuräumen und den Blog zu überarbeiten. Oft wird das durch eine „Challenge“ für einen begrenzten Zeitraum in 2019 manifestiert.

Beim Thema “Abnehmen“ möchte ich anmerken, dass ich immer versuche, ein wenig abzunehmen, etwas fitter zu werden, ein gesünderes Leben zu führen – das ganze Jahr über, kontinuierlich… Vielleicht seht ihr das anders, wenn ihr meinen Rezepte „aus dem realen Leben“ lest – aber ich habe (zu) viele „Diäten” in den Jahren mit wenig Erfolg außer Frustration ausprobiert.

Viel interessanter sind für mich Aufräumaktionen (Neudeutsch: Decluttering), denn – wenn ihr es noch nicht bemerkt habt – „Decluttering“ gehört mittlerweile zu den angesagten Themen. Nicht nur, dass Netflix seine Serie mit Marie Kondo pünktlich Anfang Januar gestartet hat… (Ich habe mir bis jetzt noch keine Episode angesehen, aber ich habe es vor.)

Ich glaube, dass viele von uns manchmal – bildlich gesprochen – in unseren Räumlichkeiten ersticken, umgeben von all dem Zeug, das wir im Laufe der Jahre angesammelt haben. Aufräumen bedeutet inzwischen: zur Einfachheit und Reinheit zurückzukehren, offene Räume schaffen, frische Luft zu genießen, ein neues Leben… und das alles zu Beginn eines neuen Jahres.

Ich gebe zu, dass ich schon seit einigen Jahren – also lange bevor ich Marie Kondos Bestseller in die Finger bekam – ein Fan von „Decluttering” bin. Aufräumen heißt, aktiv werden. Was ist dafür besser geiegnet als der Jahresanfang?

Die 1. Aktion, die meine bessere Hälfte und ich jedes Jahr angehen, ist die kritische Begutachtung der Weihnachtsdekoration, wenn wir den Baum abschmücken und alle Fenster und das Wohnzimmer von der Weihnachtsdekoration befreien. Vor einigen Jahren stellten wir beim Verpacken fest, dass wir wohl mal wieder einen zusätzlichen Karton würden füllen müssen… (Okay – immer wenn wir auf Reisen sind, stoßen wir auf einen dieser berüchtigten „All-Year-Xmas-Shops”, in denen wir immer etwas Neues für unseren Weihnachtsbaum kaufen (müssen)). Tatsache ist, dass Weihnachtsdekorationeinfach dazu neigen, sich zu vermehren.

Damals beschlossen wir, unseren Weihnachtskram zu sortieren und alles wegzuwerfen, was ein bisschen kaputt, so halb kaputt oder richtig kaputt war. Wir haben uns auch sehr kritisch mit all den Dingen beschäftigt, die es in der letzten Weihnachtszeit nicht auf den Baum oder ins Wohnzimmer geschafft hatten. Von jenem Jahr an haben wir diese Weihnachtsaufräumaktion jedes Jahr wieder durchgeführt – und stellt euch vor, es bleibt immer mehr als genug für die nächsten Festtage in den Kartons.

Ich hatte vor unserem Trip nach Nizza kurzentschlossen beschlossen, Betriebsferien zu machen – für 3 Wochen kein Bloggen. Es war – wie sich herausstellte – eine ausgezeichnete Entscheidung, weil ich viel Zeit hatte, Weihnachten und alles andere zu genießen, mich zurückzulehnen und über alles nachzudenken. In der letzten Woche habe ich dann ein paar Stunden damit verbracht, meinen Kleiderschrank und das Büro aufzuräumen. (Um ehrlich zu sein: Die Küche und den Keller zu entrümpeln – das schwebt noch über mir, aber ich bin entschlossen, es bald anzugehen.)

Insgesamt: man fühlt sich gut und voller Energie, wenn man ein wenig aufgeräumt und ausgemistet hat.

So – kommen wir zum Blog… Ich habe nicht vor, ein großes Blog-Reengineering durchzuführen oder ein neues Design zu kreieren. Punkt.

Was Inhalte betrifft, denke ich an mehr Beiträge über Lifestyle. Mal sehen, was mir im Laufe des Jahres so auffällt.

…und vielleicht habt ihr es schon bemerkt: Alle meine Beiträge sind jetzt mit einer Ankündigung über „Werbung” versehen. Das bedeutet nicht, dass ich inzwischen von Firmen oder Verlagen für das, was ich schreibe, bezahlt werde – es liegt nur an der immer noch unklaren und unsicheren Situation bzgl. Werbung beim Bloggen, auf Instagram, in Facebook…

 

Aber nun: Erst einmal ein schönes Wochenende!

 

 

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