viel gemüse… in kokosnussmilch…

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Ich ging einkaufen und kam mit viel Gemüse zurück. Bevor ich zu meinem wöchentlichen Einkaufstrip in den Supermarkt meines Vertrauens aufgebrochen war, hatte ich mich an ein Rezept für ein Gemüsecurry von Chocolate & Zucchini erinnert – und beschlossen, es auszuprobieren.

Zum einen brauchte ich Gemüse… Ich bin kein Freund von Überresten, gerade wenn es sich um Basiszutaten für ein bestimmtes Gericht handelt – ich versuche immer, alles zu verarbeiten, was ich kaufe, besonders wenn es erst einmal nur für ein neues Kochabenteuer gedacht ist. (Reste sammeln sich gern im Kühlschrank und/oder in den Vorratsschränken an… & ich mag es natürlich auch nicht, übrig gebliebenes Essen wegzuwerfen.) In diesem Fall hatte ich aber keine andere Wahl, als viel mehr einzukaufen, als für mein Gemüsecurry notwendig sein würde, weil ich recht viele verschiedene Gemüsesorten brauchte – aber ich habe mir vorgenommen, die Reste so schnell wie möglich in den nächsten Tagen zu verwerten.

 

 

Noch einmal: Ich wollte eine schöne Mischung verschiedener, bissfester Gemüsesorten in meinem Curry – nichts sollte matschig werden. Mit anderen Worten: Mein Curry sollte am Ende schöne mundgerechte Gemüsestückchen enthalten, die in ihrem Geschmack & ihrer Form & ihrer Textur ihrem Charakter treu geblieben waren.

Die Idee im Originalrezept war, dem Ganzen ein südostasiatisches Aroma zu verleihen – und ich dachte über die Gewürze in meiner Küche nach. Ich habe Garam Masala vorrätig (eine Mischung aus Kreuzkümmel, Zimt, Kurkuma, Nelken… und vieles mehr): es duftet herrlich, ist aber nicht scharf. Vielleicht, dachte ich mir, könnte etwas Currypulver der Mischung noch eine zusätzliche würzige Note verleihen…

Schritt 1: Die Gesamtmenge an Gemüse auf die Menge zu reduzieren, die ich für mein Curry benötigen würde.

 

 

Wir haben danach nun:

  • einen halben kleinen Hokkaido-Kürbis
  • etwa ein Viertel von einem Blumenkohl
  • einen Brokkoli-Stamm
  • einen halben Kohlrabi
  • 2 große Möhren
  • 2 große festkochende Kartoffeln (die Kartoffeln sollen nicht matschig werden!)
  • 1-2 Zwiebeln (am Ende habe ich 1 1/2 davon verwendet…)
  • …& etwa 60-70 g frischen Ingwer.

 

Fürs Protokoll:
Natürlich könnt ihr etwas (oder viel) frischen Knoblauch und/oder frische bzw. getrocknete Chilischoten hinzufügen, wenn ihr es aromatisch so bevorzugt…

 

 

 

Der nächste Schritt ist viel Arbeit:

  • Waschen/Reinigen des Gemüses (falls erforderlich)
  • Schälen des Gemüses (falls erforderlich)
  • Putzen, d. h. Abschneiden aller holzigen oder bräunlichen Teile bzw. Auskratzen der Kerne & Fasern…
  • Zerkleinern in mundgerechte Stücke
  • …& für die Zwiebeln & den Ingwer: kleinschneiden, aber nicht zermanschen.

Dies ist der anstrengendste Teil unseres Gemüsecurrys.

Schnappt euch danach eine Pfanne, die groß genug sein sollte, um die Gemüsemenge aufzunehmen.

Die Zwiebeln und der Ingwer werden in etwas Erdnussöl angebraten. Ich habe Garam Masala & mildes Currypulver für das südostasiatische Aroma zugefügt. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nach ca. 10 Minuten sind die Zwiebeln schon recht weich und das restliche Gemüse wird einfach in die Pfanne gekippt. Die Kokosmilch und etwas Wasser hinzufügen und alles zum Kochen bringen. Dann die Pfanne mit einem Deckel verschließen und alles ca. 30 Minuten lang vor sich hin köcheln lassen. Wenn ihr wollt, könnt ihr das Gemüse ein- bis zweimal umrühren.

Danach ist die Mischung grundsätzlich fertig; alle Gemüsestückchen sind weich, aber immer noch erkennbar.

 

 

Jetzt nehmen wir den Deckel ab und lassen alles bei voller Hitze noch etwas garen, um das überschüssige Wasser zu verdampfen. (Ich denke, es wird definitiv immer zu viel Wasser in der Pfanne sein…) Innerhalb weniger Minuten ist es soweit. Dann gießt die restliche Kokosmilch hinein, würzt noch einmal nach und fertig… (Salz und Pfeffer nicht vergessen!)

 

 

Nach einem letzten Aufkochen wird alles cremig &… fein!

 

 

Guten Appetit!

 

viel gemüse… in kokosnussmilch…

Prep Time: 40 minutes

Cook Time: 45 minutes

Servings: 5-6

viel gemüse… in kokosnussmilch…

Eine Gemüsemischung in einer cremigen Kokosnuss-Sauce - ein samtiges Curry mit Garam Masala und mildem Currypulver und einem Hauch von Schärfe durch frischen Ingwer.

Ingredients

    Gemüsemischung:
  • ca. 300 g Möhren (geputzt) - 2-3 große Möhren
  • ca. 400 g festkochende Kartoffeln (geschält) - 2 große Kartoffeln
  • ca. 200 g Brokkoli (geputzt) - 1 Brokkoli
  • ca. 300 g Blumenkohl (geputzt - 1/4 Blumenkohl
  • ca. 400 g Hokkaido-Kürbis (geputzt) - 1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • ca. 200 g Kohlrabi (geschält & geputzt) - 1/2 großes Kohlrabi
  • ca. 200 g Zwiebeln (geschält & geputzt) - 1-2 Zwiebeln
  • zum Anbraten:
  • ca. 50 g Ingwer (geschält & geputzt)
  • 4 Esslöffel Erdnussöl
  • 1/2 Teelöffel Garam Masala
  • 1/2 Teelöffel Currypulver (mild)
  • 250 ml Kokosmilch (85%) + 125 ml Wasser
  • Salz & Pfeffer nach Belieben
  • 1-2 (gehackte) Knoblauchzehen (oder mehr) - OPTIONAL
  • 1-2 (gehackte) getrocknete/frische Chilischoten (mit/ohne Kerne) (oder auch mehr) - OPTIONAL
  • zum Abschluss:
  • 1/2 Teelöffel Garam Masala
  • 1/4 Teelöffel Currypulver
  • 250 ml Kokosmilch (85%)
  • Salz & Pfeffer nach Belieben

How to...

  1. Das Gemüse waschen, putzen, schälen, schneiden und in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Den Ingwer in kleine Stückchen schnippeln, aber nicht zermatschen.
  3. Das Erdnussöl in eine Pfanne geben, die groß genug für das Gemüse ist, und die Zwiebeln, den Ingwer und die Gewürze etwa 10 Minuten lang anbraten; Achtung: nicht anbrennen lassen!
  4. OPTIONAL - Knoblauch und/oder Chili zu Beginn ebenfalls hinzufügen.
  5. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Das vorbereitete Gemüse hinzufügen.
  7. Die Kokosmilch und das Wasser hinzugießen und alles zum Kochen bringen. Anschließend einen Deckel aufsetzen & ca. 30 Minuten lang köcheln lassen.
  8. Danach einige Minuten bei voller Hitze ohne Deckel das überflüssige Wasser verdampfen lassen.
  9. Danach die Kokosmilch & die Gewürze für das Finish hinzugeben & noch einmal aufkochen lassen.
  10. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.

Notes

Gemüse: Ihr könnt die Zutatenmengen variieren. Ihr könnt auch auf Zutaten verzichten, z. B. wenn ihr sie nicht mögt.

Knoblauch & Chili: Ich habe weder Knoblauch noch Chili in meinem Gemüsecurry verwendet, aber wenn ihr möchtet, könnt ihr nach eurem Geschmack Knoblauch und Chili hinzufügen.

Das Gemüsecurry kann bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Einfach in der Mikrowelle aufwärmen. Denkt daran, dass das Curry im Kühlschrank andickt.

Sorry: keine Erfahrung mit dem Einfrieren.

https://thebusinesswomanskitchen.de/viel-gemuse-in-kokosnussmilch/

 

(Informationen zum Equipment)

 

 

Zum Gemüsecurry passt am besten einfacher gekochter Reis. Also…

  • Wenn du keinen gekochten Reis greifbar in deiner Küche hast, kannst du den Reis mal eben kochen, während das Curry vor sich hin köchelt.
  • Wenn du zufällig etwas gekochten Reis in deinem Kühlschrank hast, bereite ihn für die Erwärmung in der Mikrowelle vor.
  • Wenn du zufällig tiefgefrorenen, gekochten Reis hast, dann fang an, ihn aufzutauen (in der Mikrowelle), während das Curry köchelt…

 

 

Zuerst scheint das Curry etwas flüssig zu sein, aber die Flüssigkeit wird ziemlich schnell sämiger – besonders wenn das Curry einige Stunden im Kühlschrank ruht & in der Mikrowelle aufgewärmt wird. Übrigens schienen auch die Aromen danach noch viel intensiver zu werden!

 

 

Die Businesswoman mit zu vielen Arbeitsstunden denkt sich so

Es ist eine Menge Arbeit. Viel Arbeit. Andererseits bekommen ich etwa 5-6 Portionen, so dass ich nach der vielen Arbeit sicher 2mal darauf zurückgreifen kann.

Es ist eine leichte Mahlzeit – perfekt für jedes Abendessen unter der Woche, wenn man endlich nach langen Stunden im Büro nach Hause kommt & sich mit einem schönen warmen, duftenden Curry in der And zurücklehnen kann – und das Aroma die ganze Wohnung erfüllt.

 

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