… nur ein tropfen!

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Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle werden aus Pflanzen gewonnen. Sie sind natürlicher Bestandteil der Pflanzen und können mit speziellen Verfahren extrahiert werden. Das Ergebnis eines solchen Prozesses ist ein aromatisches, sehr intensives, flüchtiges Öl, das die Essenz der Pflanze in seinem Duft wiedergibt.

So … vor kurzem traf ich eine Bekannte, die mir viel über ätherische Öle erzählte und mir auch Proben verschiedener ätherischer Öle zur Verfügung stellte. Das machte mich neugierig – und da ich einen Foodblog betreibe, fing ich natürlich sofort an, darüber nachzudenken, wie ätherische Öle beim Kochen und Backen verwendet werden könnten.

Fürs Protokoll:
Ätherische Öle können auf sehr unterschiedliche Weise angewandt werden. Die Nutzung für die Zubereitung von Speisen deckt nur einen sehr schmalen Teil des Anwendungsspektrums ab.

Ich habe in den folgenden Wochen ein paar Experimente mit ätherische Ölen gemacht und möchte nun über meine Erfahrungen berichten.

Beginnen wir damit, warum ganz oben ein Bild von Tomaten zu sehen ist.

Tomatensalat ist einer unserer Lieblingssalate. Bei meiner besseren Hälfte und mir steht er bestimmt einmal pro Woche auf dem Tisch. Was brauchen wir:

  • Tomaten
  • irgendwelche Zwiebeln – optional
  • Olivenöl & Balsamico – unverzichtbar
  • Mozzarella oder Burrata – immer!
  • frisches Basilikum.

Basilikum: diese herrlichen grünen Blättchen, deren Aroma sofort spürbar wird, sobald die Blätter mit den Fingern gepflückt und leicht gerieben werden …
Aber was ist, wenn kein frisches Basilikum greifbar ist? (Getrocknetes Basilikum ist keine Alternative!)

Hier – so habe ich entdeckt – kommt Basilikum in Form von ätherischem Öl ins Spiel.

Nachdem die Tomaten in der Schüssel mit Olivenöl und Balsamico vermischt wurden, habe ich ein paar Tropfen ätherisches Öl, gewonnen aus Basilikum, hinzugegeben. Also: 2-3 Tropfen genügen schon und ein herrliches Aroma entfaltet sich.

(Anschließend kommt noch ein zerpflückter Burrata auf den Salat – und fertig! Optisch haben frische Basilikumblätter natürlich eine andere Wirkung, aber geschmacklich …)

Ähnlich war es mit gemischten Blattsalaten …

Die Salatblätter werden gewaschen, geputzt, vielleicht noch zerkleinert und dann mit einem selbst gerührten (also: selbst geschütteltem!) Dressing vermischt. Anstelle frischer Kräuter, wie Majoran, Oregano, Rosmarin, Thymian …, die kleingehackt darüber gestreut und vermengt werden, habe ich auch hier ein paar Tropfen ätherischer Öle – ich hatte neben Basilikum auch Proben von Majoran und Rosmarin – darunter gemischt.

Seien wir realistisch: Im Frühjahr und Sommer ist es recht einfach, frische Kräuter mal eben aus den Töpfen auf der Fensterbank zu ernten, aber im Winter sieht es schon anders aus. (Und ich meine jetzt nicht damit, dass die Fensterbank von Weihnachtssternen und -deko erobert wird.) Hier sind ätherische Öle eine gute Alternative.

Und die Dosierung?

Für einen kleinen Salat (für 2 Personen) reichen ca. 2-3 Tropfen aus.

Soweit zur Nutzung bei Salaten … Und warme Gerichte?

Ich habe ätherische Öle nicht vor dem Kochen/Backen/Braten hinzugefügt, sondern erst zum Schluss.

Hier ist ein Pfannengericht mit Hühnchen und Brokkoli und asiatischem Grundaroma (Ingwer, Knoblauch, 5-Gewürze-Pulver …). Anstelle von frischen Koriander habe ich das entsprechende ätherische Öl direkt vor dem Servieren darübergeträufelt. Perfekt.

Zum Schluss noch ein Beispiel für einen Zitronenkuchen. Ich habe das ätherische Öl der Zitrone mit neutralem Öl gemischt und in den Kuchen einsinken lassen, nachdem er aus dem Backofen kam und noch warm war.

Die Mischung von neutralem Öl und ätherischen Öl ist auch für andere Anwendungen zu empfehlen – z. B. wenn in einem Dressing ein Hauch Zitrone gefragt ist, aber Zitronensaft viel zu säuerlich wäre.

Ätherische Öle sind in der Küche vor allem als Ersatz für frische Kräutern zu sehen, wenn diese nicht zur Hand sind. Gleiches gilt auch für Bio-Zitronen und Bio-Orangen, wenn deren Abrieb benötigt wird und leider frische Früchte nicht verfügbar sind.

Meine Erfahrung: Die Öle sollten vorsichtig und können sparsam eingesetzt werden, denn sie sind sehr intensiv. Also habt ihr auch von scheinbar kleinen Fläschchen viel zu erwarten.

Und was gibt es noch …
Ich habe ätherische Öle von dōTERRA benutzt. Natürlich stellen die Öle, mit denen ich herumexperimentiert, habe nur einen Bruchteil des Angebots dar – und die Nutzung für Salate & co. ist auch nur eine Nebensache. Es gibt viel, viel mehr …

Die Produktvielfalt deckt alle Arten von Pflanzen und Früchten ab, die man sich vorstellen kann – und es gibt die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten mit dedizierten Wirkungen für Wellness und Gesundheit. Ausführliche Informationen findet ihr dazu auf der Seite Meine Lieblingsöle.

Für eine individuelle Beratung steht Susanne Viering-Hopf zur Verfügung (unter: dōTERRA, T: 015158755107). Hier gibt es auch Online-Einführungen (Zoom) in die Nutzung ätherischer Öle, für Fragen und zum Austausch von Erfahrungen.

*Hinweis zu Werbung:
Ich habe Produkte aus der Serie der ätherischen Öle der Firma dōTERRA benutzt. Eine Auswahl an Proben wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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