Nizza im Dezember…

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Nizza im Dezember: Unser jährlicher Kurztrip vor Weihnachten führte uns 2018 nach Nizza an die französische Mittelmeerküste mit blauem Himmel, strahlender Sonne… einem tiefblauen Meer mit weißen Schaumkronen – alles, nur kein deutsches Dezember-Feeling (grauer Himmel, regnerisch, etwas Schnee, eisig…).

Nur in weiter Ferne haben wir schneebedeckte Berggipfel geortet… (Die gleichen Berge habe ich wahrscheinlich aus dem Flugzeug fotografiert, als wir nach Nizza flogen (s. meinen Happy New Year Beitrag!).)

 

 

Wir schlugen unsere Zelte nah der berühmten Strandpromenade am Eingang zur Altstadt von Nizza auf. Also starteten wir schon kurz nach unserer Ankunft mit einem Spaziergang über die Promenade, doch…

…erst einmal unser verlässlicher Reisebegleiter (deutsch & englisch)*:

 

 

Zurück zu unseren Abenteuern in Nizza: Die Promenade d’Anglais führt direkt am Meer entlang… auf einer Länge von ca. 8-9 km – vom Flughafen bis zur Schloss-/Burgruine. Wir haben – natürlich (!) – nicht die ganze Promenade abgedeckt – im Sinne einmal hin & wieder zurück!

 

 

Immer wieder finden sich die charakteristischen blauen Stühle aufgereiht… & warten darauf, dass sich Spaziergänger niederlassen, um das Meer, den Himmel und die Sonne zu genießen.

Hier & da wird im Dezember der Kieselstrand renoviert. (Diese Bilder habe ich euch erspart!)

Das Meer ist auch im Dezember immer noch so schön blau – und wir haben sogar noch ein paar einsame Badegäste & Schwimmer gesehen.

 

 

Wir landeten schließlich am Hafen…

 

 

Von hier aus geht es bergauf zu den Überresten des alten Schlosses, einer ehemaligen Festung, die auf einem Felsen errichtet wurde. Nach dem Anstieg wurden wir mit einem grandiosen Überblick über Nizza & die Strandpromenade belohnt (s. Fotos am Anfang des Beitrags). Übrigens führen nicht nur steile Fußwege nach oben, sondern es gibt auch einen Lift…

 

 

Es war schönes Wetter – meistens -, so dass wir unsere Nachmittage bei einem Glas Weißwein in einer der wenigen noch im Dezember geöffneten Strandbars ausklingen ließen. (Leider wurde es schon etwa ab 17 h dunkel & schlagartig erheblich kühler.)

 

 

Nur wenige Minuten von unserem Hotel entfernt beginnt die Altstadt von Nizza mit einem beeindruckenden Brunnen vor den Toren des Viertels.

 

 

Das Altstadtviertel hat die typischen engen Gassen, hohe alte Gebäude, viele kleine Geschäfte, einiges mehr an Cafés und noch mehr an Bars und Restaurants. Die Gassen sind definitiv nicht für den modernen (Auto-)Verkehr ausgelegt.

 

 

Wir spazierten eine ganze Weile durch das Viertel, verirrten uns hier & da in den dunklen Gassen, bewunderten die herrlichen Ornamente an manch einem Haus & machten zahlreiche Pausen zur Stärkung mit Kaffee & Wein – wir relaxten einfach.

 

 

Wir trafen auf mehr als eine Kirche…

 

 

Es war noch warm genug, um mittags & abends draußen zu sitzen & zu essen – zumindest im Schutz der allgegenwärtigen Heizstrahler.

 

 

Ganz kurz: wir hatten eine sehr interessante & relaxte Zeit in der Altstadt!

 

 

…& es gibt „Nahrungsmittel“ im Altstadtviertel!

Viele kleine Lebensmittelgeschäfte, spezialisiert auf Fleisch oder Fisch & Meeresfrüchte, auf Kuchen & Macarons… Oliven, Trockenfrüchte – all die mediterranen Köstlichkeiten, die ihr euch vorstellen könnt!

 

 

Besonders beeindruckt hat mich einmal die Vielfalt an Schokoladentorten – sowie die überwältigende Menge von frischen Meeresfrüchten (& Fisch). (Ich weiß – beides passt nicht so recht zusammen, …aber beide sind charakteristisch für das gute Leben in Südfrankreich.)

 

 

Weihnachten war dagegen nicht so prominent vertreten. Es gab einen eher kleinen Weihnachtsmarkt – im Vergleich zu deutschen Weihnachtsmärkten; das Highlight war ein großes Riesenrad. Ich hatte den Eindruck, dass die Weihnachtsdekoration in Straßen & Vierteln & Geschäften zwar bescheiden, aber schön & ansprechend ist (à la „weniger ist mehr“).

 

 

…& ich habe da noch den paar „leckere“ Bilder aus dem Altstadtviertel…

 

 

…& hier haben wir zum Schluss eines der klassischen Seifengeschäfte aus dem französischen Mittelmeerraum!

 

 

Lavendel findet sich überall – wir haben mehr als ein Dutzend kleiner Lavendelsäckchen als Mottenprävention für unsere Kleiderschränke mitgebracht.

 

 

…& noch einmal etwas zum Seifenangebot!

 

 

Wir hatten 3 schöne Tage mit Sonne & blauem Himmel, aber es gab auch einen einzigen weiteren Tag mit Regen – den ganzen Tag lang regnete es, manchmal ein sanfter Nieselregen, manchmal volle Kanne. Was tun? Wir gingen ins Museum – unter anderem neben Aktivitäten wie ins Malls oder zum Trost Weinflaschen leeren & Oliven naschen…

Wir waren im Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain (MAMAC), wo wir viel Spaß hatten und einige Erleuchtungen erlebten.

 

 

Im MAMAC habe ich… nun – lasst mich erst einmal den Hintergrund erklären.

Vor Jahren (um ehrlich zu sein: vor Jahrzehnten!) war ich in Paris und ging ins Centre Pompidou, wo ich voller Bewunderung vor einem bestimmten Kunstobjekt erstarrte: Es war eine rechteckige Leinwand (etwa DIN A1 oder sogar DIN A0), die mit gelber Farbe bemalt war – ganz gleichmäßig gelb. Danach hatte der Künstler die Leinwand mit einem Messer aufgeschlitzt. Das war’s – ich nenne es bis heute meine gelbe Erleuchtung.

Jahre später führte es mich ins New Yorker Guggenheim Museum, wo ich meine rote Erleuchtung fand: Da hing eine quadratische Leinwand in Rot – ein gleichmäßig kräftiges Rot. Punkt.

…& jetzt fand ich im MAMAC eine rechteckige Leinwand in Blau – gleichmäßig blau… an der Wand hängend & eine 2. Leinwand – ebenfalls gleichmäßig blau – lag davor auf dem Boden. Meine blaue Erleuchtung besteht also sogar aus 2 Leinwänden.

Ich habe davon kein Foto in akzeptabler Qualität bekommen, aber ich denke, ihr habt es auch ohne Visualisierung verstanden.

 

Dies ist nun ein weiteres herausragendes Kunstwerk (nein – ihr könnt sicher sein, dass die Putzfrau ihren Besen nicht einfach vergessen hat!).

 

 

Um mit dem folgenden Kunstwerk zu sprechen:

 Comment savoir si c’est l’art ou pas?
(Wie erkennt man, ob es Kunst ist oder nicht?)

 

 

Noch einmal unser Reisebegleiter (inkl. Updates für 2019)*:

 

 

Bye, bye Nizza!

 

 

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