insel der 10.000 tempel (oder auch mehr)

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Wir sind zurück von Bali.

Im Oktober waren wir für 3 Wochen auf Bali & wir haben jeden Tag unseres Urlaubs genossen. Wir wohnten in einem wunderschönen, kleinen Resort in der Nähe von Ubud und haben von diesem Basislager aus Tagesausflüge über die ganze Insel unternommen. Auf unseren Trips besuchten wir Tempel & noch mehr Tempel & Reisterrassen & Strände & natürlich Ubud … Es war ein Urlaub zum Entspannen und Chillen, aber trotzdem vollgepackt mit der Kultur Balis.

Beeindruckend? Ich denke, die Tempel von Bali sind immer einen Besuch wert – und mehr als das. Wir wurden regelrecht süchtig nach Tempeln und haben Fotos über Fotos gemacht.

 

 

Fürs Protokoll:
Ich weiß nicht, wieviele Tempel es auf Bali gibt. Unser Reiseführer schätzt die Zahl – mindestens – auf 20.000. Also denke ich, dass der Titel dieses Posts nicht übertrieben ist.
Bali ist ein hinduistisches Land – es gibt überall auf der Insel Hindu-Tempel. Einige Tempel sind ziemlich groß und entsprechend wichtig, es gibt daneben viele kleinere Tempel in den Städten, Städtchen & Dörfern – und es gibt überall diese kleinen Familientempel entlang der Straßen nahe der Wohnhäuser … Wir haben erfahren, dass fast jede Hindu-Familie auf Bali ihren eigenen Tempel hat. (Kein Wunder also, dass es auf dieser Insel 10.000 oder 20.000 oder noch mehr Tempel gibt.)

 

Beginnen wir jedoch erst einmal mit der Vorstellung unseres zuverlässigen Reiseführers*, der uns über die ganze Insel begleitet hat:

 

 

(Dies ist die neueste Version des Reiseführers*; wir haben eine frühere Ausgabe verwendet.)

Charakteristisch für alle Eingänge zu Tempeln oder in Tempelbereiche sind die hohen, massiven, offenen Tore. Es wirkt so, als ob ein symmetrisches Monument genau in der Mitte geteilt wurde – ein klarer Schnitt -, und dann wurden beide Teile auseinander gezogen.

 

 

Innerhalb der Tempelanlagen, die ziemlich groß sein können, gibt es oft weitere Tore & Türen, die zu Bereichen führen, die Touristen verschlossen bleiben. Diese Türen haben immer eindrucksvolle Schnitzereien und sind großartig bemalt.

 

 

Wir haben natürlich nur einen kleinen Teil der Tempelvielfalt auf Bali gesehen:

  • Pura Ulun Danu Bratan
  • Pura Uluwatu
  • Pura Goa Gajah
  • Pura Tirta Empul
  • Pura Tanah Lot
  • Pura Taman Ayun
  • Pura Puseh Batuan
  • Pura Dalem.

(Jetzt dürft ihr raten: ja – “Pura” bedeutet “Tempel”.)

Wir besuchten Tempel an der Küste wie auch in den Bergen, in Ubud & um Ubud herum … Alle Fotos wurden irgendwo in diesen Tempeln oder von außen aufgenommen (wenn Touristen den inneren Bereiche nicht betreten dürfen).

 

Fürs Protokoll:
Pura Lempuyang. Das ist dieser Tempel mit dem berühmten Tor, wo alle Leute für ein Foto posieren – ein Foto mit nichts als dem Tor, dem blauen Himmel und der spiegelglatten Wasseroberfläche. Instagram ist voll von diesen Beiträgen.
Wir haben uns nicht nach Pura Lempuyang begeben.
Unser Reiseführer wies uns freundlicherweise in einem Info-Kästchen darauf hin, dass 1.700 Stufen zu erklimmen sind, um die oberste Ebene mit dem berühmten Tor zu erreichen. Außerdem erfuhren wir, dass die schönste Zeit für einen Besuch am frühen Morgen ist, was für uns einen Aufbruch gegen 4 Uhr morgens bedeutet hätte. Weiterhin: auf der oberen Ebene des Tempels gibt es immer lange Warteschlangen für den Platz & das berühmte Foto am Tor. (… & schließlich: Die „spiegelglatte Wasserfläche” ist kein Wasser, sondern beruht auf einem speziellen Trick beim Fotografieren mit einem Spiegel …)
Wenn ihr also Fotos von Pura Lempuyang vermisst … das ist der Grund!

 

Lasst uns nun einen Blick auf Balis Tempel werfen, die sich irgendwie schon ähnlich sehen, aber bei der näheren Besichtigung immer wieder einzigartige Details offenbaren.

 

 

Viele Wände erzählen Geschichten.

 

 

…. & es gibt all diese Wächter, die Götter & Göttinnen, die Dämonen – diese steinernen Gestalten … rund um die Tempel.

 

 

Die Balinesen sind tief religiös. Habt ihr die Blumen & Früchte hier und da auf den Fotos gesehen? Jeden Morgen werden auf ganz Bali Opfergaben dargebracht: vor jedem Haus, vor jedem Tempel, um die Statuen zu dekorieren … In jedem Geschäft findet sich ein kleiner Familienaltar mit brennendem Weihrauch.

 

 

(Nur Touristen zertreten – oft – ohne Hinzusehen die Opfergaben …)

 

… & noch ein paar Details:

 

 

… & eine Katze, die in einem Tempel herumspaziert …

 

 

Noch einmal unser Reiseführer*:

 

 

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