ein wenig in rom herumschlendern…

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Unsere verlässlichen Reisebegleiter*:

 

 

Von allen Sehenswürdigkeiten in Rom ist der Trevi-Brunnen das Kult-Wahrzeichen Roms – zumindest für mich!

 

Erinnert ihr euch an Anita Ekberg, wie sie nachts in ihrem langen, schwarzen, schulterfreien Abendkleid in den Brunnen hineingleitet? Erinnert ihr euch an Marcello Mastroianni, das Urbild des Latin Lovers, der sie dabei beobachtet?

Ich habe immer noch diese Szene aus La Dolce Vita*, Federico Fellinis Meisterwerk, vor Augen. Es ist Sommer in Rom, Paparazzi flitzen auf ihren Vespas durch die engen Straßen, reiche & vornehme Leute ergehen sich in Lastern & Begierden & tödlicher Langeweile, ein Leben ohne gesellschaftliche Grenzen… die Katastrophe dämmert am Horizont herauf.

 

Fürs Protokoll:
Ich bin besessen vom Trevi-Brunnen in Rom – genauso wie ich von Michelangelos David in Florenz besessen bin.

 

 

Filme… Filme, die in Rom spielen – natürlich habt ihr auch Tom Ripley & die Spanische Treppe in Der talentierte Mr Ripley / The Talented Mr Ripley* nicht vergessen. Von unseren Reisebegleiter habe ich erfahren, dass speziell Tridente, wo sich Spanische Treppe befindet, seit Ende des 18. Jahrhunderts die Heimat der englisch sprechenden Touristen & im Ausland lebenden Reisenden ist.

 

Fürs Protokoll:
Es gibt auch eine DVD mit beiden Verfilmungen des bekanntesten Thrillers von Patricia Highsmith. So könnt ihr Matt Damon (1999) ebenso wie Alain Delon (1960 –  in Nur die Sonne war Zeuge*) bewundern.

 

Noch einmal fürs Protokoll (damit wir vollständig sind!):
Es auch noch diesen Film mit Mr. Peck & Miss Hepburn (der Jüngeren), ein richtiges Liebesdrama zum Heulen & ohne Happy End… Poster von den beiden auf der berühmten Vespa sind in Bars als Wanddekoration recht beliebt… (aber dieser Film stand nie auf meiner Top 100 Liste!)

 

Kommen wir mal zurück ins Hier & Jetzt: die Spanische Treppe… überfüllt mit Menschen – immer, den ganzen Tag lang… alle möchten auf den Stufen sitzen & tun es auch, obwohl das von der Obrigkeit nicht so gern gesehen wird (speziell nach der aufwändigen Restaurierung)!

 

 

Fürs Protokoll:
Wir haben uns die 135 Stufen nicht hinaufgeschleppt (sagte ich schon, dass es recht heiß war?), sondern haben den Lift in der Metrostation Spagna benutzt (ein Tip unseres verlässlichen Reisebegleiters).

 

Fangen wir noch mal von vorn an: meine bessere Hälfte & ich beschlossen, eine Reise nach Rom zu unternehmen. Wir beschlossen auch – basierend auf unserem Abenteuer in Athen im letzten Jahr -, dass wir besser etwas mehr Zeit als nur ein langes Wochenende in Rom verbringen sollten. Also mieteten wir uns eine Wohnung in Tridente (in der Nähe der Spanischen Treppe) für fast 2 Wochen.

Das Haus war aus dem Jahr 1878 & inzwischen in viele kleine Wohnungen aufgeteilt worden. Es war richtig schön. Wir lebten mitten in Rom, in einer der kleinen Straßen mit vielen Geschäften & Bars & Trattorien & Restaurants & Eisdielen – nicht sehr weit weg von der berühmten & teuren Einkaufsmeile Via Dei Condotti (was uns aber nicht in Versuchung führte!).

Wir lebten also inmitten lauter, immerwährend redender Menschen, die durch die Gasse eilten, Barmusik im Hintergrund, dazwischen das Klappern & Klirren von Gläsern & Porzellan & Besteck, hupender Vespas, langsam fahrender Autos mit aufheulenden Motoren…

 

 

Jeden Morgen nach dem Frühstück – ein richtiges Frühstück, kein italienisches (aus caffè mit einem kleinen Hörnchen) – starteten wir unsere nächste  Rom-Exkursion. Wir gingen zu Fuß. Wir gingen immer zu Fuß. Es gibt die Metro, aber wir haben sie nie benutzt: es war schönes Wetter, der Himmel war so blau, die Sonne glitzerte, es war warm… es war so interessant, einfach herumzuspazieren, sich durch die engen Straßen zu schlängeln & verloren zu gehen… eine kleine Pause zu machen & sich von der Hitze in einem Café zu erholen…

Daher war unser Aktionsradius begrenzt, aber – das alte, historische, klassische Rom – ist unbegrenzt, sogar wenn es sich nur im Umkreis von weniger als vielleicht 5 km abspielt.

Da gibt es viele Piazzas, die mit Cafés (Trattorien & Restaurants & Eisdielen…) umrahmt sind, wo es einen richtigen caffè gibt & das Leben einfach an euch vorbeizieht. Ihr könnt auch jederzeit einen Spritz bestellen… Ich denke, ihr habt es mittlerweile verstanden: unser Urlaub in Rom war hauptsächlich eine Outdoor-Erfahrung.

Schauen wir uns ein paar berühmte Piazzas an…

 

Fürs Protokoll:
Die Römer (die klassischen Römer) haben ganz gern Obelisken aus dem alten Ägypten mitgehen lassen, um sie in Rom aufzustellen. Schaut euch mal genau die Photos an!

 

 

Rom ist nicht nur mit Gebäuden zugepflastert – überall gibt es grüne Parks & schöne Skulpturen aus der Vergangenheit.

 

 

Wir haben nur die Vatikanischen Museen & die Sixtinische Kapelle (keine Photos erlaubt) besucht. Meine bessere Hälfte & ich empfehlen dringend, euch ein Online-Ticket zum “Eintritt ohne Schlangestehen” zu besorgen. Wir brauchten so gerade mal 15 min, um in die Museen zu kommen – eine kleine Warteschlange gab es nur beim Sicherheits-Check. Alle anderen Museen – ich bin sicher, dass sich immer ein Besuch lohnt – kamen erst einmal auf unsere virtuelle Liste für den nächsten Rom-Trip.

 

 

Überall gibt es viele, viele Menschen (aka Touristen & Einheimische – s. Spanische Treppe): wir haben uns dennoch bemüht, immer „reine“ Photos zu bekommen.

Also hier noch einmal der Äskulap-Tempel im Park der Villa Borghese – mit ganz wenigen Menschen (s. Ruderboot):

 

 

Einmal machten wir einen Ausflug zum Schlüsselloch-Ausblick auf dem Aventin – ein berühmter katholische Witz (denke ich!). Es ist in der Tür zur römischen Niederlassung des Malteserritterordens (ihr erinnert euch sicher an unseren Aufenthalt in Malta?). Da ist dieses Schlüsselloch, durch das ganz exakt (!) der Petersdom weit entfernt am gegenüberliegenden Ufer des Tiber zu erkennen ist.

Ich habe natürlich versucht, den Blick zu fotografieren, aber es wurde nichts. Unser Reisebegleiter hatte ein Bild parat: ich schwöre, dass es genau so aussieht, wenn man durch das Schlüsselloch blickt – ganz schön beeindruckend.

 

 

Das alte Rom ist überall, aber speziell Kolosseum & Forum Romanum & der Kapitol sind einen Besuch wert – wir waren hier 2 Tage unterwegs.

 

Fürs Protokoll:
Das Ticket ist für beide Sehenswürdigkeiten (Kolosseum & Forum Romanum) & 2 Tage gültig, aber Eintritt wird jeweils nur einmal gewährt. Wenn ihr eure Tickets am Nebeneingang zum Forum Romanum kauft, trefft ihr nicht auf eine Warteschlange – bzw. nur eine sehr kurze von ein paar Minuten. Wenn ihr Tickets am Kolosseum kaufen wollt, erwartet euch eine endlose Menschenmenge. Wenn ihr allerdings schon eure Tickets habt, könnt ihr das Kolosseum sofort betreten & müsst nur für den Sicherheits-Check kurz stoppen.

 

 

 

Das Kolosseum ist riesig & bot früher bis zu 50.000 Sitzplätze – & konnte innerhalb von ca. 30 min geräumt werden. Ich habe gelesen, dass bis heute Stadien weltweit nach der Blaupause des Kolosseums gebaut werden.

…& das Forum Romanum: Ruinen & Ausgrabungen überall & auch in den angrenzenden Gebieten… Da scheint noch eine Menge unter dem Geröll & Schutt der Jahrhunderte zu ruhen!

 

 

Vom Forum Romanum zum Kapitol: dem Herz der klassischen römischen Regierung & Verwaltung!

 

…& ein letzter Blick auf die Trajan-Säule!

 

 

Nach unseren Ausflügen kamen wir immer glücklich nach Hause – voller Vorfreude auf einen Spritz an einem Tischchen vor der Bar gegenüber. Wir gönnten uns erst einmal ein paar Häppchen prosciutto cotto & prosciutto crudo, salami al finocchio, pecorino, frische & getrocknete Tomaten, grüne Oliven…

Essen in Rom: Ein Abendessen besteht – theoretisch – aus antipasto, primo piatto (Pasta oder Reis), secondo piatto (Fleisch oder Fisch oder Krustentiere), insalata/contorno (Gemüse), dolce (z. B. Kuchen), Obst, caffè, digestivo… Wir machten es wie die Römer & ließen Gänge einfach aus – unser verlässlicher Reisebegleiter versicherte uns, dass niemand erwartet, dass immer ein komplettes Menü bestellt & gegessen wird. Daher habe ich mein Abendessen immer auf antipasto & pasta oder pasta & dolce reduziert – natürlich: caffè ist unverzichtbar!

 

Lasst mich jetzt & hier mit einem Spritz schließen!
(…& da gab es auch noch spezielle Herausforderungen!)

 

 

Unsere verlässlichen Reisebegleiter*:

 

 

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