über meine küche & die konmari-methode

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Es gibt einen neuen globalen Trend: Aufräumen!

Jeder kennt das leidige Aufräumen. Ich bin sicher, dass niemand diese langweilige & zeitraubende Aktivität jemals wirklich liebte (& eher versuchte, sich davor zu drücken…), aber – wartet mal… Aufräumen ist nicht länger Strafarbeit: Marie Kondo erschien auf der Bildfläche & hat Millionen Exemplare ihres Bestsellers verkauft – Thema: wie man glücklich wird, wenn man aufräumt!

Hier ist „ihre Bibel“*:

 

 

Aufräumen“ ist eng verknüpft mit „Entrümpeln“ – noch so ein Zauberwort, das sich in den letzten Jahren im Internet verbreitet hat. Plötzlich glauben viele Leute, dass Aufräumen & Entrümpeln ihnen helfen kann, ihr Leben unter Kontrolle zu bringen, Geld zu sparen, sie glücklich zu machen… oder was-auch-immer-sonst…

Mein Blog handelt – hauptsächlich – vom Kochen & Backen: all das passiert in der Küche… Also: wie sieht es mit Aufräumen/Entrümpeln in der Küche aus? Um sich frei zu machen für neue Ideen fürs Kochen/Backen & einfach mehr Spaß zu haben?

Bevor ich Marie Kondos Buch gelesen haben (oder es überhaupt geschrieben wurde…), kam ich immer mal wieder zu einem Punkt, wo ich feststellte, dass meine Küche viel zu klein war, dass es nicht genug Schränke gab, dass die Küchenregale nicht ausreichten. Ich hatte so viele Töpfe & Pfannen, so viele Gerätschaften aller Art – speziell elektrischer Küchengeräte. Ehrlich gesagt: viele meiner „Gerätschaften“ wurde mir – oft unerwartet – von Freunden & Familie geschenkt, viele fand ich aber auch in den glamourösen Haushaltswarenabteilungen in großen Kaufhäusern oder so – und ich meinte, ich würde alles wirklich brauchen…

Am Ende fragte ich mich dann: was brauchst du eigentlich wirklich?

Wenn ich das „reale Geschehen in meiner Küche“ (Kochen & Backen) anschaute, wurde mir klar, dass ich einen großen Teil meiner Töpfe & Pfannen etc. – speziell auch meiner kleineren & größeren elektrischen Helfer – nur selten brauchte: einmal pro Monat, einmal pro Jahr oder so… (ich verstaute alle diese „Dinge”, die ich nur einmal im Jahr oder noch seltener brauchte, schließlich irgendwo im Keller…).

Außerdem stellte ich fest, dass bestimmtes Equipment immer sehr viel Zeit für die Reinigung beanspruchte, wenn ich es auch nur einmal benutzt hatte (speziell natürlich die „Dinge“, die ich nicht in die Spülmaschine packen konnte), so dass ich darüber nachdachte, mich auf die Suche nach einem weniger arbeitsintensiven „Ersatz” zu machen. (Ich erinnere mich speziell an einen Entsafter, der immer sofort auseinandergenommen & gereinigt werden musste, sonst setzte sich der klebrige Obstsaft überall fest; es war eine richtige Quälerei, die Teile erst später zu reinigen. Glücklicherweise besass ich auch noch eine klassische Zitronenpresse & einen einfachen Blender, auf die zurückgreifen konnte…)

Daher beschloss ich, eine ganze Reihe sehr spezieller Geräte mit – in der Regel – sehr begrenzter Nutzung einfach „auszumisten“. Auch brauchte ich nicht wirklich Haushaltsgeräte, die außergewöhnliche Reinigungsarbeiten nach sich zogen.

Vor diesem Hintergrund an Erkenntnissen entdeckte ich, dass eine ganze Reihe einfacher Küchengeräte existierten, mit denen ich sehr viel erreichen konnte… Ich will hier nicht ins Detail gehen, denn kürzlich habe ich einen Blogbeitrag von Chocolate & Zucchini über  “The Minimalist Kit for the Beginner Cook“ gefunden, in dem eine Liste von Küchenequipment zusammengestellt wird, die fast alle Aufgaben abdecken.

Als sich den Beitrag gelesen habe, stellte ich fest, dass fast alle genannten Gerätschaften in meiner Küche vorhanden waren… & dass nur wenig darüber hinaus sonst noch in meiner Küche herumlungerte – was beweist, dass mit einigen einfachen Grundwerkzeugen alle Anforderungen abgedeckt werden können.

Neben dem Equipment gibt es nun auch noch die Vorräte. Wieviel Platz brauchen wir tatsächlich für Vorräte?

Es ist immer eine gute Idee, Pasta & Zucker & Mehl… im Hause zu haben… aber: übertreibt nicht! Wenn ihr mein 101 lest, versteht ihr, was ich meine: begrenzt die Vielfalt, wenn es ums Kochen/Backen geht. Z. B. nehme ich immer Weizenmehl Type 550 fürs Kuchenbacken – keine Experimente mit anderen Mehlsorten: daher habe ich immer nur Mehl Type 550 vorrätig.

 

Fürs Protokoll:
Ja – manchmal bekomme ich natürlich etwas geschenkt & manchmal finde ich ein Rezept, das eine spezielle Sort Mehl erfordert, aber ich versuche, alle „Spezialitäten“ immer schnell aufzubrauchen.

 

Ich habe gelernt, meine Vorräte zu minimieren, indem ich die Vielfalt einschränke – speziell bei Basisnahrungsmitteln wie Pasta, Reis, Mehl, Zucker, Öl etc. Wenn ich „etwas Spezielles“ kaufe, versuche ich entweder alles für das geplante Gericht zu verbrauchen bzw. Reste ganz schnell danach zu verarbeiten. Ich bin außerdem rücksichtslos bei der Vernichtung von allem, wenn das Haltbarkeitsdatum naht.

Ums mal zusammenzufassen:

  • Benutzt wirklich alle Geräte, die ihr in der Küche habt (d. h. werft alles weg, was ihr nicht braucht oder nicht benutzt oder was mehr oder weniger unbrauchbar geworden ist)!
  • Lasst euch nicht von glamourösen Küchengeräten blenden!
  • Ihr müsst auch nicht mehr als ihr braucht in euren Schränken stapeln – speziell wenn es sich um Porzellan oder Gläser handelt!
  • Kocht „einfach” & seht zu, dass alle Reste so schnell wie möglich verschwinden!
  • Wenn ein Rezept nach einer speziellen (meist recht teuren!) Zutat schreit, überlegt erst einmal, ob ihr es wirklich kaufen müsst (oder ob es einen Ersatz gibt (der vielleicht schon in eurer Küche liegt))!
  • Wenn ihr einen Fehlgriff gemacht habt, etwas Überflüssiges oder Unnützes gekauft habt (oder als Geschenk erhalten habt), werft es einfach weg!

Doch kommen wir zurück zu Marie Kondo: Ich gebe zu, obwohl ich schon vorher Ideen zum Aufräumen/Entrümpeln in meiner Küche hatte & auch umgesetzt habe, dass Marie Kondo’s Buch mir geholfen hat, eine wirklich grundlegende Bereinigung durchzuführen:

  • Schritt 1: Werft alles weg, was nicht mehr nutzbar oder schlicht kaputt ist.
  • Schritt 2: Fragt euch bei jedem Gegenstand: „Macht es mir (noch) Freude?“ („Does it spark joy?“) – das ist nämlich die Schlüsselfrage bei Marie Kondo.
    (Vielleicht… bei Küchenequipment… fragt euch auch noch: „Wann habe das denn das letzte Mal wirklich benutzt?”)

 

Was gibt es sonst noch zu Marie Kondo & ihrer weltberühmten KonMari-Methode?
(Welche ganz schön radikal ist, denke ich!)

Ihr Buch ist fesselnd: wenn ihr ehrlich zu euch selbst seid, wisst ihr, dass euer Heim zugemüllt ist… immer… ohne Licht am Horizont…

Ich gebe zu, dass es schon etwas Mut erfordert anzufangen. Mit meinem Kleiderschrank habe ich „ein wenig” angefangen: alle beschädigten Kleidungsstücke ausgeräumt (ganz einfach!), alle abgetragenen Sachen (auch noch einfach – ihr braucht sowieso für Sport nicht so viele T-Shirts, wie ihr neben eurer Sporttasche stapeln könnt), alle altmodischen Sachen (nicht mehr ganz so einfach: obwohl ich sicher war, dass ich einiges nie mehr tragen würde… alles schien noch so gut wie neu!)… Am Ende war ich glücklich, dass mein Kleiderschrank etwas lockerer gefüllt war… aber ich bin sicher, dass es noch eine Menge zu tun gibt, was das Entrümpeln angeht.

Marie Kondo sorgt dafür, dass ihr eine detaillierte Vorgehensweise zur Hand habt, wie ihr gründlich aufräumen & entrümpeln könnt – und deckt auch alle Schlupflöcher auf, die es euch bequem machen würden, etwas doch nicht wegzuwerfen… Es ist immer die Frage „Does it spark joy?“… (Lest das Buch!)

Vom Kleiderschrank ging es zu den Büchern, CDs & DVDs… Glücklicherweise kann heute vieles online gespeichert werden… Dann ist noch unser kleines Büro mit seinen vielen Regalen & Schubladen… Schließlich auch noch der Keller…

Ich habe angefangen, kontinuierlich aufzuräumen/auszumisten (trotz der ärgerlichen Blicke meiner besseren Hälfte!), um durch ein aufgeräumtes Haus meinem persönlichen Nirvana näher zu kommen.

 Noch einmal Marie Kondo’s „Bibel“*:

 

 

* All books are affiliate links to www.amazon.de (details Datenschutz).
   Alle Bücher sind über “affiliate links” mit www.amazon.de verknüpft (s. a. Datenschutz).

 

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