tsatsiki oder 5 wochen in athen

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Ich denke, ihr habt inzwischen gemerkt, dass meine bessere Hälfte & ich nicht nur für ein langes Wochenende in Griechenland bzw. Athen waren… Ja: wir haben 5 Wochen in Athen verbracht – meine bessere Hälfte war mit einem “Job-Visisting-Programm“ beschäftigt & immer von Montag bis Freitag im Büro – ich war “nur Begleitung”, kümmerte mich dann um unsere täglichen Bedürfnisse & habe an meinen Blogs gearbeitet. Ich bin sicher, ihr habt schon über unser Akropolis-Abenteuer & mehr Akropolis & noch etwas mehr davon & natürlich auch unseren Ausflug nach Hydra gelesen.

Ich denke jetzt – wieder zu Hause -, dass es an der Zeit ist, einmal eine ganz spezielle, griechische Delikatesse zu betrachten: Tsatsiki (natürlich auf Basis meiner Erfahrungen während unseres Aufenthalts, als ich mich intensiv verschiedenen Varianten widmen konnte.)

Tsatsiki ist einfach – alles, was ihr braucht, sind:

  • griechischer Joghurt
  • frische Gurke
  • Knoblauch.

Wir beginnen damit, die Gurke zu schälen, zu vierteln, die Kerne herauszuschauen & dann in Scheibchen zu schneiden; nehmt am besten einen Gurkenhobel, um ganz dünne Scheiben zu bekommen. Danach wird die Gurke gesalzen & darf für mind. 15 min ruhen.

Gebt 2 – 4 Knoblauchzehen (geschält & ausgedrückt) in den griechischen Joghurt. Vergesst nicht, etwas Pfeffer einzustreuen – alles gut verrühren. Ihr könnt auch einen Schuss Olivenöl unterrühren.

Knoblauch: Ich nehme immer frischen Knoblauch – “ganz frischen” Knoblauch, d. h. die Knoblauchzehen sind noch einer “saftigen Haut“ umgeben – d. h. ihre „Haut” ist noch nicht „Papier-ähnlich“ eingetrocknet. (Ihr könnt natürlich auch nicht ganz „so” frischen Knoblauch nehmen – vor allem wenn kein “ganz frischer” Knoblauch vorhanden ist.)

Lasst uns also bzgl. Knoblauch zusammenfassen:

  • Ihr könnt soviel ausgepressten Knoblauch hinzugeben wie ihr mögt.
  • Denkt aber daran, dass Knoblauch umso intensiver wird, d. h. aggressiver, je weniger frisch er ist.
  • Schneidet immer alle braunen Teile einer Knoblauchzehe weg.

Schließlich ist die geschnippelte Gurke fertig: drückt das Wasser aus & kippt die Gurkenschnitzel in den Joghurt.

Fast fertig.

Nehmt noch etwas frischen oder getrockneten Dill.

Fertig.

 

tsatsiki oder 5 Wochen in athen

Prep Time: 10 minutes

Servings: 2 - 3

tsatsiki oder 5 Wochen in athen

Tsatsiki - eine ur-griechische Delikatesse, die weltweit bekannt ist & überall geschätzt wird: einfach zu machen & erfrischend - zu Brot, zu Fleisch...!

Ingredients

  • 150 g griechischer Joghurt (10%)
  • 1/4 Gurke (etwa 150 g Rohmasse)
  • 2 - 4 Knoblauchzehen
  • Salz & Pfeffer
  • 1/4 TL Dill (frisch oder getrocknet)
  • ein Schuss Olivenöl - optional

How to...

  1. Die Gurke schälen, vierteln, entkernen & in dünne Scheiben schneiden (am besten mit einem Gurkenhobel).
  2. Salzen & ca. 15 - 20 min ruhen lassen.
  3. Die Knoblauchzehen putzen & auspressen & mit Pfeffer in den griechischen Joghurt rühren.
  4. Optional: Einen Schuss Olivenöl hinzugeben.
  5. Die Gurkenscheibchen auspressen, um soviel Wasser wie möglich zu entfernen.
  6. Die Gurke mit dem Joghurt gut vermischen.
  7. Etwas frischen oder getrockneten Dill darüberstreuen.

Notes

Prep Time: die Ruhezeit für die Gurke ist nicht enthalten.

Griechischer Joghurt: Ihr könnt griechischen Joghurt durch saure Sahne (10% oder 20%) ersetzen. Benutzt niemals fettarme Produkte!

Knoblauch: Es hängt davon ab, wieviel Knoblauch ihr mögt (& vertragt!) - nehmt soviel, wie euch gefällt (...aber übertreibt nicht!).

Sofort servieren oder max. 3 - 4 h ruhen lassen.

Für 4 - 5 Personen könnt ihr die Zutatenmengen einfach verdoppeln.

http://thebusinesswomanskitchen.de/tsatsiki-oder-5-wochen-in-athen/

 

Gibt es noch etwas dazu zu sagen?

 

Die Businesswoman mit zu vielen Arbeitsstunden denkt sich so

Ich erinnere mich lebhaft an meine Studentenzeit, als Tsatsiki eines unserer Lieblingsgerichte war. Naja: Tsatsiki war leicht & schnell zubereitet, war billig & einfach nur lecker – etwas frisches Brot genügte dazu vollkommen. Ich erinnere mich aber auch an Freunde, die es dann übertrieben haben & eine ganze Knoblauchknolle in den Joghurt rührten… Autsch!

Ich habe auch gelernt, dass eine substanzielle Grundlage her muss – wie griechischen Joghurt (10%) oder saure Sahne (10%) …etwas richtig „cremiges”! Es war überhaupt keine gute Idee, Magerquark oder Lowfat-Joghurt zu nehmen… niemals!

 

…& noch eine essentielle, griechische Frucht: Oliven!

5 Wochen in Athen: was haben wir da so gegessen?

Nun – es war zwar schon September/Oktober, aber – aus meiner Sicht – eher Sommer… (sagen wir ruhig: solch einen Sommer hätte ich gern mal in Deutschland!!!). Daher habe ich auch nicht soviel gekocht, sondern wir labten uns an schönen, frischen & reifen Tomaten & süßen, roten Paprikaschoten & schlanken, festen Gurken mit grünen & schwarzen Oliven & cremigem Feta (aus Schafs- & Ziegenmilch) & aromatischem, griechischen Pecorino zusammen mit frischem Brot, Tsatsiki, Auberginen-Dip etc. etc. etc. Stellt euch einfach vor, wie wir 2 auf unserem Balkon mit einem schönen, griechischen Wein… oder einem Ouzo auf Eis… in der Abendsonne sitzen. (An den Wochenenden waren wir immer in Athen & Piräus unterwegs, entlang der Apollo-Küste & auf den nahen, saronischen Inseln Aegina & Hydra – es gab dann immer Mengen gegrillter Fleisch- & Fischspezialitäten in Restaurants.)

 

Fürs Protokoll:
Ich habe mittlerweile aufgehört, Photos von Restauranttellern zu machen. Als ich meinen Blog gestartet habe , habe ich das (natürlich!) gemacht (wie alle anderen Blogger auch!) – vielleicht könnt ihr euch an das eine oder andere schräge Photo in einem Post oder auf FB erinnern… aber ich denke, dass ich dies besser ernsthaften Restaurantkritikern überlassen sollte.

 

„Von der Akropolis in die Agora“: wenn ihr weitergeht, kommt ihr nach Keramikos, dem alten Friedhof Athens vor etwa 2500 Jahren).

Die Ruinen des Friedhofs & Befestigungsanlagen Athens kommen hier zusammen…

…& ein Blick auf eine orthodoxe Kirche!

Ein paar gut erhaltene Statuen der Totenstadt im Keramikos Museum:

 

…& natürlich waren wir auch stundenlang im National-Museum für Archäologie in Athen…

Aphrodite bewundernd…

…& noch einmal: Aphrodite mit Pan & Eros…

Poseidon…

 

Poseidon oder Zeus…

 

…& die Maske des Agamemnon!

 

Von drinnen wieder nach draußen: ich nannte schon Aegina – nur 40 min im Speedboot von Piräus entfernt.

Da gibt es die letzte noch stehende Säule im Tempel des Apollo…

 

…über den Ruinen der früheren Befestigungsanlagen…

Da gibt es einen hübschen, kleinen Hafen & viele enge Gassen…

 

…& das Ägäische Meer… (wir werden zurückkommen – ganz sicher!)

 

 

Noch einmal unsere Reisebegleiter:*:

 

 

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