stockholm – wir sind einfach nur touristen!

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Sommer & Stockholm – das ist eine der besten Kombinationen für ein langes Wochenende!
Denkt an eine klassische, europäische Stadt mit herrlichen, alten Häusern – alles schön restauriert, eine Stadt, die sich über Inseln erstreckt – überall Wasser & noch mehr Wasser & Hunderte von Schiffen wie in einem riesigen Hafenbecken… Wir sind als Touristen nach Stockholm gefahren & haben all das gemacht, was Touristen hier so tun – unter einem strahlend blauen Himmel mit gleissender Sonne!
 

Unser verlässlicher Reiseführer:*

 

Wir haben diesmal viel Planung hinter uns gebracht, bevor wir den Flieger nach Stockholm bestiegen:

  • Wir haben ausführlich unseren Reiseführer studiert… (natürlich!)
  • Wir haben die Flüge gebucht… (natürlich!)
  • Freunde hatten uns den Stockholm Pass empfohlen (ein Voucher für freien Eintritt in viele Sehenswürdigkeiten kombinierbar mit einem Ticket für den öffentlichen Nahverkehr) – wir haben vorab online bestellt…
  • Wir haben online Tickets für den Arlanda Express besorgt, der uns in 20 min vom internationalen Flughafen direkt in die Innenstadt bringt (mit einer Geschwindigkeit bis zu  200 km/h)…
  • Wir haben ein Hotel im Stadtzentrum gebucht … (in Fußweite vom Bahnhof).

Alles, was wir logistisch brauchten – neben unserem Reiseführer -, war also erst einmal auf unseren Handies gespeichert – den  Stockholm Pass haben wir dann schon am Flughafen abholen können.

 

Fürs Protokoll:
Der Stockholm Pass scheint erst einmal recht teuer, aber Eintrittspreise in Stockholm sind recht hoch…  & das summiert sich, wenn historische Stätten, Schlösser & Schiffstouren rund um die Inseln etc. auf dem Urlaubsplan stehen. Mit Hilfe unseres Reiseführers hatten wir eruiert, was wir in Stockholm so alles unternehmen könnten – danach beschlossen wir, den Stockholm Pass zu kaufen, denn eine grobe Schätzung zeigte, dass es sich lohnen würde. (Ja – es hat sich gelohnt… außerdem mussten wir uns nie an den Kassen anstellen… & die Transport-Option bedeutete, dass wir uns auch nicht mit Zonen im Nahverkehr & passendem Kleingeld für den Fahrkartenautomaten herumschlagen mussten…)

 

So starteten wir also in ein Sightseeing-Programm vom Feinsten!

Fangen wir mal mit den Schlössern in & um Stockholm herum an!

Schweden ist eine gelebte Monarchie & all die königlichen Insignien finden sich überall – sogar auf den Blumentöpfen im Schlossgarten.

Das königliche Schloss in Stockholm ist eine Hauptattraktion für Touristen – also auch für uns. Es ist nicht nur ein bemerkenswertes, großes Gebäude (mit ca. 600 Zimmern!), sondern wird heute immer noch für (königliche oder nicht-königliche) Staatsbesuche & königliche Staatsempfänge & königliche Staatsdinner sowie für den königlichen Verwaltungsapparat genutzt.

Es gibt ein Museum in den Kellergewölben (Tre Kronor Museum), das die bauliche Entwicklung des Schlosses zeigt (von der Tre Kronor Festungsanlage bis zum heutigen Schloss) – mit besonderer Berücksichtigung des „großen Brands“ vor ca. 300 Jahren, der die alte Festung nahezu komplett zerstörte, aber damit den Grundstein für das neue, heutige Schloss legte. Der Silberthron war eines der wenigen Stücke, die aus dem Feuer gerettet werden konnten.

(Noch einmal zu den Eintrittsgeldern:
Für den Eintritt ins Schloss & für den Eintritt in das Museum im Keller wird man getrennt zur Kasse gebeten.)

In der Nähe des königlichen Schlosses findet sich auch die älteste Kirche Stockholms, in der sich die Särge fast aller schwedischen Könige & Königinnen befinden. (Auch hier ist ein Eintrittsgeld fällig (!) – aber nun genug davon…)

Wir fuhren natürlich auch nach Drottningholm, ein weiteres königliches Schloss nahe Stockholm. Am besten nehmt ihr das Schiff, das euch in ca. 1 h zum Schloss schippert – unterwegs könnt ihr dann beobachten, wie schnell sich die Landschaft von „reiner Stadt” nach „grünes Land“ ändert.

Drottningholm (schwedisch: drottning = Königin!) ist der offizielle Sitz der schwedischen Königsfamilie, d. h. des Königs & der Königin (die Königskinder haben ihre eigenen Schlösser, Anwesen & Wohnungen…). Daneben ist es natürlich auch ein glamouröser Magnet für Touristen – genauso wie wir. Auch Drottningholm wird für Staatsbesuche, Staatsempfänge & Staatsdinner benutzt. (In einem solchen Fall ist der Zugang zu Drottningholm natürlich eingeschränkt… – zum Glück hatte Schweden gerade keine Gäste!)).

Also: wir haben natürlich – rein zufällig versteht sich – kein Mitglied der Königsfamilie zu Gesicht bekommen. Ich kann mir vorstellen, dass ihre ganz privaten Räume nicht in Drottningholms Haupttrakt zu finden sind, sondern eher irgendwo in der Nähe in einem der Nebengebäude.

Es gibt einen überwältigenden, klassischen Garten, der sich hinter dem Schloss lang & weit erstreckt. (Erinnert mich ein wenig an Versailles…)

…das Schloss vom Garten her…

…& noch einmal noch tiefer aus dem Garten heraus…

Schließlich – nach einem schönen Spaziergang durch den Schlossgarten – ca. 30 min immer weiter vom vom Schloss weg – landeten wir am „China-Schloss“ – ein Lustschloss, das ein König seiner Königin vor 250 Jahren zum Geburtstag schenkte .

Alles – Schlösschen & Nebengebäude – sind im gleichen Stil & in den gleiche Farben gestaltet: mit großem Aufwand wurde alles symmetrisch angelegt & mit großer Sorgfalt dekoriert.

Es gibt noch einige weitere Schlösser in & um Stockholm herum, aber wir beschlossen, uns jetzt erst einmal auf Stockholms Inselwelt zu konzentrieren. (Nein: wir hatten (leider!) nicht genug Zeit für einen Ausflug in die Schären – vielleicht kommen wir demnächst zurück & machen Insel-Hopping!)

Stockholm erstreckt sich über Inseln – viele Inseln. Erstaunlich: es gibt keine Kanäle wie die canali in Venedig. Jede Schiffstour umkreist eine oder mehrere Inseln, so dass die Stadtsilhoutte immer präsent ist.

Und hier ein paar Eindrücke vom Ufer in der Stadtmitte:

…& dann ist da noch Gamla Stan – die Altstadt rund um das königliche Schloss mit engen Gassen, überall Kopfsteinpflaster – voller Touristen, mit hohen, schmalen Häusern, Restaurants & Cafes & Brasserien & Bistros & was-es-sonst-noch-so-gibt – voller Touristen… Es war immer wieder schön, doch noch ein Plätzchen im Freien zu finden, einfach in der Sonne zu sitzen & einen Espresso zu genießen – zusammen mit einem Stückchen Kuchen (einen dieser leckeren schwedischen Kuchen mit Vanille & Erdbeeren…).

(Nichtsdestotrotz haben wir es geschafft, ein paar Fotos (fast) ohne Touristen zu schießen!)

Dieser moderne Dreimaster war nahe des Startzentrums & des königlichen Schlosses vor Anker gegangen…

…im Vergleich zur Vasa, die sofort sank, als sie vor 400 Jahren zu Wasser gelassen wurde. Die Vasa wurde hier gebaut… & sank & wurde vor ein paar Jahrzehnten wieder aus dem Wasser geholt & restauriert – wie ein großes 3D-Puzzle!

 

Die Vasa war/ist 69 m lang, 12 m breit & fast 52 m hoch (heute fehlen jedoch die oberen Teile der Masten!). Bis zu 430 Menschen waren an Bord & sollten an die südliche Ostseeküste segeln & Eroberungen machen…
(Es wird vermutet, dass das Schiff für eine erfolgreiche Seereise viel zu schwer war (zu viele Kanonen!) & nicht ausgewogen (Topplastigkeit!) & zu schmal.)

Diese hölzernen Figuren wurden originalgetreu in den urspünglichen Farben bemalt.

Es gibt im Vasa-Museum auch ein Modell der Vasa …

Wenn man auf den verschiedenen Ebenen um die Vasa herumspaziert, tendiert man schnell dazu, den Überblick zu verlieren… irgendwie… das Modell rückt die Perspektive wieder zurecht!

Was noch?

Da sind die Löwen!

 

Kurz gesagt:
Wir hatten ein Top-Wochenende in Stockholm!
Dieser Beitrag gibt natürlich nicht alles wieder, was wir gemacht haben – nur die Höhepunkte!  Es gibt noch eine Menge mehr zu tun, zu sehen, zu erfahren…

 

Essen? Ernährung?
Um ehrlich zu sein, wir waren immer den ganzen Tag unterwegs; morgens gab es einen Kaffee à la Latte & ein Brötchen, eine leckeres Krabben-Sandwich zu Mittag, nachmittags Espresso mit Kuchen… abends waren wir recht müde & die Füße taten weh… Wir schafften es gerade noch zum nächsten Wagamama (s. a. meine Kochbücher) or so…

 

Aber nun noch zum Schluss: mein Cocktail in Stockholm!
Voilà der Thyme Collins:

  • Gin
  • Thymian-Likör
  • Zitronensaft
  • Sirup
  • Soda
  • Eis
  • …& frischer Thymian zur Dekoration!

Er ist erfrischend – ein wenig süß, ein wenig sauer, ein wenig bitter: ein richtiger Sommer-Cocktail.

Noch einmal unser verlässlicher Reiseführer:*

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