rhabarber trifle – ganz schnell!

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Man nehme Biskuit, Mascarpone & Rhabarberkompott… und fertig ist ein erfrischendes, leckeres Dessert! Ganz einfach zuzubereiten, einfach nur genießen: so schnell, wie es gemacht wurde, ist es dann auch schon wieder verschwunden!

 
Auf Grundlage meines Rhabarberkompotts & meines Biskuitbodens möchte ich euch heute mit einen köstlichen Rhabarber Trifle bekannt machen, das sich im Frühjahr als Abschluss für jeden Brunch & jedes Abendessen eignet. Es gibt ein paar Vorbereitungen, aber insgesamt betrachtet müsst ihr euch hier nicht in ein großes Back/Koch-Abenteuer stürzen.

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Wir beginnen mit dem Trifle – Vorstellung der Hauptbestandteile:

  • Biskuit
  • Rhabarberkompott
  • Mascarponecreme
  • … und natürlich Schokoladensplitter – die sind optional, oder? (Für mich natürlich nicht!)

Fangen wir mit der Mascarponecreme an…

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Mascarpone, Puderzucker & Vanille werden verquirlt, bis eine glatte Creme entsteht. Die Eier trennen & die Eingelb hinzugeben – und wieder alles verquirlen.

Für’s Protokoll:
Es spielt keine Rolle, ob ihr einen Schneebesen benutzt oder einen Handmixer.

Wenn ihr danach die Einweiß steif – sehr steif – geschlagen habt, kommt das auch unter die Mascarpone-Masse. …und voilà: die Mascarponecreme ist fertig!

 

Achtung:
Die Mascarponecreme unbedingt im Kühlschrank aufbewahren!

 

Dann wenden wir uns dem Biskuit zu:

  • Entweder vertraut ihr auf gekauften Biskuit aus dem Supermarkt eures Vertrauens oder aus der Bäckerei eures Vertrauens
  • oder ihr backt mal eben einen Biskuitboden.

…und dann ist da noch das Rhabarberkompott:

  • Nehmen wir mal an, dass in eurem Kühlschrank eine ausreichende Menge Rhabarberkompott auf sein Schicksal wartet!
  • Wenn nicht: kauft Rhabarber & putzt den Rhabarber & nehmt einen Kochtopf…

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Jetzt können wir mit dem Trifle beginnen:

  • Nehmt ein paar Stückchen Biskuit & bedeckt damit großzügig den Boden einer Schüssel.
  • Darüber gebt ihr großzügig Rhabarberkompott.
  • Darüber gebt ihr großzügig Mascarponecreme.

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  • Jetzt kommt die nächste Schicht Biskuit – wenn ihr wollt, könnt ihr eine passende Scheibe zurechtschneiden (s. Photo): auf jeden Fall – seid großzügig!

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  • Jetzt kommt die nächste großzügige Schicht Rhabarberkompott.
  • Dann kommt noch eine großzügige Schicht Mascarponecreme.
  • …und endlich – wenn ihr wollt – Schokoladensplitter – aber großzügig!

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Das war’s dann!

Rhabarber trifle – ganz schnell!

Prep Time: 30 minutes

Servings: 4-8

Rhabarber trifle – ganz schnell!

Man nehme Biskuit, Mascarpone & Rhabarberkompott... und fertig ist ein erfrischendes, leckeres Dessert! Ganz einfach zuzubereiten, einfach nur genießen: so schnell, wie es gemacht wurde, ist es dann auch schon wieder verschwunden!

Ingredients

    Mascarponecreme:
  • 250 gr Mascarpone
  • 100 gr Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker ODER 1 Vanille schote & 1 Esslöffel Zucker
  • 3 Eier (getrennt)
  • Rhabarberkompott:
  • ca. 500 gr Rhabarber (frisch) als Kompott verarbeitet & leicht angedickt (wie in meinem Rezept)
  • Biskuit:
  • 1/2 3-lagiger Biskuitboden aus dem Supermarkt ODER ein 1-lagiger Biskuitboden aus dem Supermarkt ODER ein selbstgebackener Biskuitboden (Größe: Backblech - wahrscheinlich ein wenig zu viel!)
  • Trifle:
  • 25 - 50 gr Schokoladensplitter - optional

How to...

  1. Für die Mascarponecreme Mascarpone & Puderzucker verquirlen.
  2. Wenn ihr eine Vanilleschote habt, dann die Schote aufschneiden, auskratzen, mit dem Zucker vermischen & mit der Mascarponemasse verrühren ODER einfach den Vanillezucker in die Mascarponecreme einrühren.
  3. Die Eier trennen & die Eigelb unter die Mascarponecreme rühren.
  4. Die Mascarponecreme solange schlagen, bis alles gut vermischt ist.
  5. Die Eiweiß steif schlagen & in die Mascarponemasse geben.
  6. Das steife Eiweiß vorsichtig unterheben, bis es verteilt ist.
  7. Die Mascarponecreme im Kühlschrank aufbewahren.
  8. Den Biskuit zerteilen.
  9. Den Boden der Schüssel mit Biskuit bedecken.
  10. Eine Schicht Rhabarberkompott darüberlöffeln.
  11. Eine Schicht Mascarponecreme darüberstreichen.
  12. Eine weitere Schicht Biskuit darauflegen.
  13. Eine weitere Schicht Rhabarberkompott darübergeben.
  14. Mit einer weiteren Schicht Mascarponecreme abschließen.
  15. Alles mit Schokosplittern bestreuen.
  16. Im Kühlschrank (kalte Ebene) für mind. 2 h aufbewahren.

Notes

Zeitangaben: Die "Prep Time" bezieht sich nur auf die Zubereitung der Mascarponecreme & die Komposition des Trifle. Das Kochen des Rhabarberkompotts und das Backen eines Biskuitbodens gehören nicht dazu. Die empfohlene Kühlzeit des Trifle (2h) kommt ebenfalls noch dazu.

Die Mengen für Biskuit, Mascarponecreme & Rhabarberkompott können aufgrund der Größe der Schale - oder euren Vorlieben - variieren. Ich habe eine Schüssel von 22 cm Durchmesser am oberen Rand (10 cm Boden) genutzt, in die 6 Dessert-Schichten gut hineinpassten.

Schichten: Ihr könnt auch nur 3 Schichten machen, 6 Schichten oder sogar 9 Schichten - wenn ihr möchtet. Aber ihr müsst natürlich immer die Mengen anpassen.

Eier: Wir arbeiten mit frischen, rohen Eiern! Achtet darauf, dass das Trifle immer im Kühlschrank aufbewahrt & schnell verzehrt wird.

Mascarponecreme: Wenn ihr alles zusammengequirlt habt, ist die Masse ein wenig flüssig... Es ist wichtig, die Mascarponemasse gut zu kühlen, um mehr Festigkeit zu erzeugen. Ihr könnt die Mascarponecreme sofort nach Herstellung kühlen oder nach der Verarbeitung im Trifle. In jedem Fall müsst ihr das Trifle nochmals kühlen. Ich empfehle mind. 2 h.

Rhabarberkompott: Das Rezept für Rhabarberkompott ist in meinem Blog. Die Menge hängt davon ab, wie ihr es mögt.

Biskuit: Das Rezept für Biskuit folgt in Kürze. Wenn ihr euch für eine größere Schüssel entscheidet oder mehr als 6 Schichten plant, sollte ein 3-lagiger Biskuitboden aus dem Supermarkt eigentlich ausreichen. Wenn ihr einen selbstgebackenen Biskuitboden bevorzugt, müsst ihr vielleicht 2 Böden backen...

Wie ihr jetzt bereits erraten habt: Das Trifle ist nicht gedacht, lange aufbewahrt zu werden (wegen der rohen Eier!). Dennoch könnt ihr das Trifle 24 h vorher zubereiten; in diesem Fall sollte das Trifle im kühlsten Teil des Kühlschranks aufbewahrt werden - die ganze Zeit!

http://thebusinesswomanskitchen.de/rhabarber-trifle-ganz-schnell/

 

Ganz allgemein möchte ich hinzufügen, dass -natürlich – ein Rhabarber Trifle auch in ein Erdbeer Trifle oder ein Heidelbeer Trifle oder ein Aprikosen Trifle oder ein was-auch-immer Trifle verwandelt werden kann. Nun – ich habe diesen Blogbeitrag nicht als den üblichen “Über xyz & speziell über abc” Beitrag konzipiert, aber das Trifle Prinzip dürfte klar geworden sein. Es dreht sich immer um Biskuit, Obst, “Creme” – wir können beim Obst zwischen frischem Obst, Kompott, Marmelade oder einer beliebigen Mischung daraus wählen, während die “Creme” aus Mascarpone, Sahne, Cream Cheese oder Ricotta, vielleicht Vanillepudding oder was-auch-immer sein kann. Ich denke – in naher oder fernerer Zukunft – werde ich einen Trifle Beitrag schreiben & die Optionen analysieren.

Speziell möchte ich heute noch einmal das “Eier-Problem” diskutieren: ihr habt gesehen, dass wir rohe Eier – ungekocht, ungebraten, ungebacken, unpochiert – verarbeiten. Wegen der Leichtigkeit & der Lockerheit ist steif geschlagenes Eiweiß unverzichtbar. Das Eigelb in der Mascarpone sorgt für etwas mehr Weichheit. Ich habe schon seit vielen Jahren Mascarponecreme  – oder andere Creme mit rohen Eiern – produziert – ohne Probleme: meine Creme war immer extrem “cool”.

 

Achtung:

  • Immer nur ganz, ganz frische Eier nehmen.
  • Nach dem Einkauf die Eier im Kühlschrank aufbewahren.
  • Nach der Verarbeitung der Eier (d. h. die Mascaponecreme) die Creme im Kühlschrank aufbewahren.
  • Nach der Verarbeitung im Dessert (d. h. im Trifle), das Dessert im Kühlschrank aufbewahren.
  • …und ganz schnell innerhalb von 24 h nach dem Servieren aufessen.

 

…und noch etwas über den Kühlschrank:
Nach dem Anrühren der Mascarponecreme ist diese meist etwas flüssig. Es ist notwendig, die Creme im Kühlschrank aufzubewahren, damit sie fester wird. Die Mascarponecreme wird danach wie Schlagsahne.

 

Kein Neid:
Die schöne rote Farbe meines Rhabarberkompotts kam daher, dass ich nur zarte, rote Rhabarberstängel zur Verfügung hatte. Sonst  – mit einer Mischung aus roten & grünen Stängeln – wird es weniger farbenfroh & optisch ansprechend – aber der Geschmack ändert sich nicht!

 

Die Businesswoman mit zu vielen Arbeitsstunden denkt sich 

Wenn ich mit 1.000 gr – oder sogar 2.000 gr – frischem Rhabarber starte & etwa 1 h in der Küche in die Produktion von Rhabarberkompott investiere, habe ich sicher danach genug Vorrat für mehr als 1 großes Trifle & für mein Obst/Joghurt/Müsli-Frühstück. Da es Rhabarber nur von Ende April bis Ende Juni gibt könnte ein Küchenjob ausreichen… Nun – wenn ich noch einmal darüber nachdenke: etwas viel Arbeit – ich fange mal mit 1.000 gr für Rhabarberkompott an.

 

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