pasta, pesto, pecorino… fleischbällchen – alle lieben pasta!

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Vor ein paar Tagen las in einem Beitrag von Juls’ Kitchen, dass „Pasta mit Fleischbällchen“ eigentlich garnicht aus Italien stammt, sondern eine amerikanische Erfindung ist (ebenso wie „Alfredo”, „Chicken Parmigiano“…). Trotzdem wurde ein Pasta Rezept von Jul’s Großmutter vorgestellt, die sehr, sehr kleine Fleischbällchen für ein im Ofen gebackenes Pastagericht zubereitete. Dadurch inspiriert machte ich mich daran, eine eigene Version von Pasta mit Fleischbällchen zu kreieren.

 

 

Es ist mir dann auch gelungen, eine cremige Pasta mit viel Pesto & mit vielen Fleischbällchen herzustellen – nicht die ganz kleinen Fleischbällchen der Großmutter, nicht diese großen Fleischbällchen (aka Frikadellen): von der Größe her etwas dazwischen mit einem recht weichen Innenleben & knusprigem Mantel.

Fangen wir an…

Was brauchen wir?

Zuerst schnappte ich mir Cellentani – große gedrehte Pastalocken, die viel Pesto nahezu magisch anziehen & an sich binden…

 

 

…also für die Pasta haben wir dann:

  • Cellentani
  • grünes Pesto mit Basilikum & Pecorino

…& für die Fleischbällchen:

  • Bio-Rindergehacktes
  • feines Paniermehl
  • getrocknete Petersilie
  • Knoblauch
  • Frühlingszwiebeln
  • Eier
  • frisch geriebener Pecorino.

Wir fangen damit an, die Fleischbällchen zuzubereiten.

Paniermehl & Petersilie werden gemischt; dann kommt etwas Wasser dazu. Nehmt genug Wasser, so dass das Paniermehl durchweicht ist, aber lasst es nicht matschig werden, d. h. seid sparsam mit dem Wasser.

(Wenn ihr nicht zufällig vom Vortag oder so noch frisch geriebenen Pecorino im Kühlschrank habt, dann ist es jetzt Zeit, den Pecorino zu reiben.)

Die Frühlingszwiebeln ganz klein schneiden.

In einer großen Schüssel packt ihr alles zusammen: Gehacktes, Paniermehlmasse, Eier, Frühlingszwiebeln, Pecorino… Rollt die Ärmel hoch & fangt an, alles durchzukneten. Vergesst nicht, zu salzen & zu pfeffern.

Formt dann Fleischbällchen & legt sie in eine mit Öl ausgeriebene Bratpfanne.

 

 

Bratet die Fleischbällchen mit hoher Temperatur kräftig an. Die Fleischbällchen sollen aussen knusprig werden. Seid vorsichtig beim Wenden, denn sie sind innen weich & zerkrümeln gern.

 

 

Ihr braucht nicht länger als 15 min für die Fleischbällchen; sie sind danach gut durchgebraten.

Parallel dazu kocht ihr die Cellentani in Salzwasser, gießt sie ab & mischt das Basilkumpesto sofort unter. Wenn ihr denkt, es sei zu trocken, dann rührt noch ein wenig Olivenöl oder Sahne darunter.

 

 

Fürs Protokoll:
Ich habe das Pesto im Supermarkt meines Vertrauens gekauft. Natürlich weiß ich, dass wir auch unser eigenes Pesto machen können… Kauft einfach frische Basilikumbätter, Pinienkerne, reibt euren Pecorino, nehmt Olivenöl…
Vor Jahren hatte ich einen kleinen, eleganten Mörser mit Stössel (Hauptmerkmal: „klein“). Ich war nie so richtig glücklich damit, denn er war winzig & ich konnte immer nur sehr kleine Mengen zerstampfen. Wenn ich an die Menge Pesto denke, die ich jetzt brauche, ist klar, dass solch ein Mörser nicht die richtige Lösung ist.
Daher: Wenn ihr denkt, ihr müsst euer Pesto selbst zubereiten, besorgt euch einen ausreichend großen Mörser oder aktiviert eure Küchenmaschine (aka Food Processor). Ansonsten durchsucht die Pasta-Ecke im Supermarkt eures Vertrauens nach Fertig-Pesto aus hochwertigen Zutaten ohne irgendwelche künstlichen Zusätze.

 

 

Jetzt müssen wir nur noch die Pesto-getränkten Cellentani mit den knusprigen, weichen Fleischbällchen kombinieren.

Guten Appetit!

 

 

pasta, pesto, pecorino... fleischbällchen – alle lieben pasta!

Prep Time: 30 minutes

Cook Time: 15 minutes

Servings: 30-35 Fleischbällchen / 4-5 Portionen

pasta, pesto, pecorino... fleischbällchen – alle lieben pasta!

Eine ganz einfache Sache mit viel Pasta & viel Basilikumpesto, gekrönt von Fleischbällchen: Pecorino mit seinem charakteristischen Aroma ist überall dabei - im Pesto wie in den Fleischbällchen.

Ingredients

    für die Pasta:
  • 300 g Pasta (Cellentani)
  • 100-200 g grünes Basilikumpesto
  • 1-2 EL Olivenöl ODER Sahne - OPTIONAL
  • etwas Salz (zum Kochen der Pasta)
  • für die Fleischbällchen:
  • 400 g Bio-Rindergehacktes
  • 1-2 Knoblauchzehen (gepresst)
  • 1 TL getrocknete Petersilie
  • 2 Eier
  • 100 g geriebenener Pecorino
  • 2 EL feines Paniermehl
  • etwas Wasser
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • etwas Olivenöl (für die Pfanne)
  • Salz & Pfeffer

How to...

  1. Nehmt euch eine Bratpfanne & ölt sie ein.
  2. Kippt das Rindergehacktes in eine große Schüssel, gebt die beiden Eier dazu & den ausgepressten Knoblauch.
  3. Mischt das Paniermehl mit der Petersilie & giesst etwas Wasser in die Masse; beim Verrühren saugt das Paniermehl das Wasser auf: es soll eine „cremige“ Masse werden (keine flüssige Angelegenheit!) - danach kippt alles in die große Schüssel.
  4. Die Frühlingszwiebeln werden klein geschnitten (so fein wie möglich!) & landen ebenfalls in der großen Schüssel.
  5. Reibt den Pecorino & gebt auch ihn in die große Schüssel.
  6. Noch etwas Salz & Pfeffer.
  7. Verknetet das Gehacktes mit allen Zutaten, bis alles gleichmäßig vermengt ist, & formt dann kleine Fleischbällchen.
  8. Setzt die Fleischbällchen in die Bratpfanne & bratet alles mit starker Hitze an; die Unterseite der Fleischbällchen sollte knusprig werden.
  9. Versucht dann vorsichtig die Fleischbällchen zu wenden - Achtung: die Fleischbällchen sind sehr weich & krümelig, d. h. es kann sich alles auflösen... Die Oberseite der Fleischbällchen sollte auch knusprig werden.
  10. Parallel dazu kocht die Cellentani in Salzwasser (nach Packungsempfehlung).
  11. Cellentani abgießen & sofort mit dem Basilikumpesto vermengen.
  12. OPTIONAL: Rührt noch etwas Olivenöl oder Sahne dazu, wenn die Pasta euch zu trocken scheint.
  13. Häuft die Pasta auf die Teller & legt die Fleischbällchen oben drauf; sofort servieren.

Notes

Cook Time: Es sind 15 min, wenn ihr Fleischbällchen & Pasta parallel bratet/kocht. Nach 15 min sind die Fleischbällchen gut durchgebraten & „unten & oben“ knusprig, aber innen drin trotzdem weich & krümelig.

Basilikumpesto: Ich habe ein fertiges Pesto mit Basilikum, Pinienkernen, Pecorino Knoblauch... genutzt - ein intensives Pesto aus dem Supermarkt meines Vertrauens. Es hängt von euch ab, wieviel Pesto ihr zur Pasta geben möchtet. Für 300 g Cellentani empfehle ich mindestens 100 g Pesto. Wenn es euch zu trocken oder zu intensiv erscheint, rührt noch ein wenig Olivenöl oder Sahne darunter. Wenn ihr ein stärkeres Pesto-Aroma schätzt, dann nehmt einfach mehr Pesto.

Rindergehacktes: Ich habe Bio-Fleisch genommen; daher war kaum Wasser in meiner Bratpfanne, als ich das Fleisch gebraten habe. Die Fleischbällchen sind recht zart & tendieren dazu auseinanderzubrechen. Wenn da noch „viel“ Wasser hinzukommt, wird das eine richtig matschige Sache.

Knoblauch: Ich hatte gerade recht große chinesische Knoblauchzehen zur Hand - also hat eine Knoblauchzehe ausgereicht. Wenn sie kleiner sind, nehmt besser 2.

Pecorino: Ich habe Pecorino genommen, weil auch das Pesto mit Pecorino hergestellt wurde. Ansonsten könnt ihr aber auch geriebenen Parmesan nehmen.

Füllt die Teller mit der Pasta, setzt die Fleischbällchen obendrauf & serviert alles sofort (bester Ansatz). Ihr könnt Pasta & Fleischbällchen auch vermengen, aber dann zerkrümeln die Fleischbällchen (was für den Gesamtgeschmack auch nicht schlecht ist!).

Reste können im Kühlschrank für mind. 1 Tag aufbewahrt werden (in der Mikrowelle erhitzen). Es wird dann definitiv etwas trocken, also solltet ihr beim Erwärmen noch etwas Olivenöl oder Sahne hinzugeben.

https://thebusinesswomanskitchen.de/pasta-pesto-pecorino-alle-lieben-pasta/

 

 

Wenn Cellentani & Fleischbällchen vermischt werden, zerkrümeln die Fleischbällchen & ihr bekommt einen… Pasta-Mischmasch.

Am besten sofort servieren!

 

 

…& die Teller & Schalen werden sich ganz schnell leeren…

 

 

Die Businesswoman mit zu vielen Arbeitsstunden denkt sich so

Ich mag das Durchkneten von Gehacktes gar nicht… die Hände werden so schmierig, aber was-tut-man-nicht-alles für schöne weiche & knusprige Fleischbällchen!
…& auf keinen Fall mache ich mein eigenes Pesto zum schnellen Abendessen nach Stunden & Stunden im Büro: mein Supermarkt des Vertrauens wird schon ein Pesto haben, das wie hausgemacht ist!

 

 

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2 Comments

  1. Die Sache mit dem Hackdurchkneten… Mir gehts genauso. Und deshalb lass ich es oft einfach meinen Mann machen. Hah
    Wie schön, dass du dabei bist!
    Liebste Grüße Clara

    • The Businesswoman's Kitchen

      Danke!

      Ich finde die Idee von „Alle lieben Pasta!“ sehr interessant, denn so sehen wir alle mal „auf einen Blick“, wieviele verschiedene Ansätze es zu Pasta so gibt.

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