one-pot-pasta: zum ersten!

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Zum 1. Mal bekam ich es mit One-Pot-Pasta zu tun, als uns Freunde vor einiger Zeit einen Wein- & Fresskorb schenkten, der neben anderen Leckereien auch eine Tüte mit italienischer Pasta, getrockneten Steinpilzen, getrockneten italienischen Kräutern & fein geriebenem Parmesan enthielt.

Die Anweisung lautete: „Nehmen Sie einen ausreichend grossen Topf (oder eine Pfanne) und füllen Sie ihn mit 1000 ml Wasser und 5 EL Olivenöl. Geben Sie alle Zutaten bis auf den Parmesan hinein und bringen sie den Inhalt des Topfes zum Kochen. Lassen Sie alles etwa 10 min lang kochen und rühren Sie ab und zu um. Wenn das Wasser von der Pasta aufgesogen wurde und es Ihnen zu trocken erscheint, können Sie ein paar EL Sahne hinzugeben. Mit dem Parmesan servieren. Guten Appetit!”

Ich machte alles wie vorgegeben & wir hatten ein schönes Pasta-Gericht mit Steinpilzaroma.

 

Danach widmete ich mich meinen Kochbücher (ohne Erfolg!) & surfte zu diversen Internet Foodblogs (mit Erfolg!) auf der Suche nach One-Pot-Pasta-Rezepten & Erfahrungen zu diesem Thema. Es gab weder die große Begeisterung noch einen Verriss. Also beschloss ich, eine eigene kleine Versuchsreihe zu st, um den Prozess ebenso wie das Gesamtergebnis (Aroma, Geschmack, Optik) auszuloten.

Heute fangen wir mit einem einfachen Pasta-Gericht mit Champignons & Speck an.

 

 

Was brauchen wir?

  • Pasta – natürlich: kleine Makkaroni (aka maccheroni)
  • Wasser
  • frische Champignons
  • Speck
  • Frühlingszwiebeln
  • getrocknete Petersilie
  • Knoblauchzehen
  • frisch geriebenen Pecorino.

Wir beginnen – wie immer – damit, die Zutaten zu zerkleinern. (Wenn zufällig frisch geriebener Pecorino vom Vortag in eurem Kühlschrank herumlungert: fein – ansonsten holt die Reibe.)

Gebt etwas Olivenöl in eine Pfanne, presst die Knoblauchzehen aus & packt die Frühlingszwiebeln & den Speck dazu. Bratet alles ein paar Minuten lang. Dann kommen die Champignons in die Pfanne & alles wird wiederum ein paar Minuten lang gebraten.

 

 

Jetzt ist es Zeit für die Pasta. Kippt die Pasta in die Pfanne, gießt heißes Wasser dazu & streut die Petersilie darüber.

 

 

Bringt alles zum Kochen & lasst es etwa 8-10 min köcheln, bis das Wasser fast ganz aufgesogen ist. Dann streut den geriebenen Pecorino darüber & verrührt alles ganz schnell, um die heißen Zutaten mit dem Pecorino zu vermischen.

 

 

Fertig!

Die Pasta ist weich (oder al dente – wenn ihr es so lieber mögt…), alles ist cremig dank des geschmolzenen Pecorino, der seine charakteristische Schärfe hinterlässt; Champignons & Frühlingszwiebeln sind weich & der Speck sorgt für ein zartes Fleischaroma.

 

 

Vergesst nicht, noch mehr geriebenen Pecorino beim Servieren dazuzustellen!

 

one-pot-pasta: zum ersten!

Prep Time: 10 minutes

Cook Time: 20 minutes

Servings: 2-3

one-pot-pasta: zum ersten!

Eine Schüssel mit cremiger Pasta in einer Pfanne in nur 30 min: Südtiroler Speck sorgt mit seinem intensiven Aroma für den Hintergrund - die Schärfe des Pecorino begleitet jeden Bissen.

Ingredients

  • 150 g Pasta (Makkaroni aka maccheroni - die kurze Variante)
  • 100 g frische Champignons
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • 50 g Speck (i. e. Südtiroler Speck)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 ml warmes/heisses Wasser (Kranwasser)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL getrocknete Petersilie
  • 2 EL frisch geriebener Pecorino (etwa 25 g)
  • Salz & Pfeffer
  • mehr frisch geriebenen Pecorino zum Servieren - optional

How to...

  1. Den Pecorino reiben.
  2. Speck & Frühlingszwiebeln kleinschneiden.
  3. Die Champignons in dünne Scheiben schneiden.
  4. Olivenöl, ausgepresste Knoblauchzehen, Frühlingszwiebeln & Speck in einer Pfanne etwa 3-4 min braten, bis die Frühlingszwiebeln langsam weich werden; nicht abrennen lassen!
  5. Die Champignonscheibchen hinzugeben & weitere 3-4 min lang braten.
  6. Pasta in die Pfanne schütten, warmes/heißes Wasser hinzugießen & die getrocknete Petersilie untermischen.
  7. Alles gut verrühren & mit Salz & Pfeffer würzen.
  8. Etwa 8-10 min kochen lassen, bis das Wasser fast verdampft ist & die Pasta al dente/weich ist.
  9. Den geriebenen Pecorino schnell einrühren - noch für 1-2 min köcheln lassen, bis der Pecorino geschmolzen ist & sich verteilt hat.
  10. Sofort servieren - noch mehr frisch geriebenen Pecorino dazustellen.

Notes

Pasta: Ihr könnt anstelle kurzer Makkaroni auch ähnlich geformte Pasta nehmen.

Pecorino: Ihr könnt auch mit frisch geriebenem Parmesan arbeiten.

Wenn ihr weniger Wasser (nur ca. 400 ml) benutzt, ist die Pasta eher al dente... wenn ihr es so lieber mögt. Aber ihr braucht auf jeden Fall einen kleinen Rest Wasser, bevor ihr den Käse unterrührt.

Das Pasta-Gericht schmeckt am besten, wenn es sofort serviert wird. Allerdings könnt ihr die fertige Pasta auch ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank aufbewahren, wenn es sein muss. Erhitzt alles in der Mikrowelle.

http://thebusinesswomanskitchen.de/one-pot-pasta-zum-ersten/

 

 

 

Ich fasse mal zusammen:

  • Es hat funktioniert.
  • Die Zutaten haben ihr Aroma behalten.
  • Nichts war wässrig oder matschig oder zerkocht…
  • Die Pasta war fein – ich mag es eher weich, aber ich habe es auch schon geschafft eine eher al dente Pasta mit weniger Wasser (ca. 10-20%) zu kreieren.
  • Der geriebene Pecorino sorgt für eine schöne Cremigkeit – es war nicht notwenig, zusätzlich Sahne oder was-auch-immer zuzugießen.

 

 

Ich möchte noch kurz Erfahrungen bzgl. Pasta weitergeben.

Ich nehme immer italienische Pasta aus Hartweizengries (ohne Ei):  ich bin sicher, dass ihr wisst, dass es unzählige Typen & Ausformen gibt. Hier liegt jetzt das Problem: ihr könnt nämlich nicht alle Typen & Ausformungen für One-Pot-Pasta nehmen.

  • Haltet euch fern von „großen Pasta-Formen“ wie Rigatoni, Tortiglioni, Farfalle, Tagliatelle, Cellentani… – immer!
    (Nicht erwünschtes Ergebnis: die Pasta ist entweder noch sehr al dente oder die Pasta ist perfekt, aber alles andere ist matschig!)
  • Nehmt besser (kleine) Makkaroni, Spaghetti, (sehr dünne) Taglierini, (kleine) Girandole, Ricciole…

Im Topf bzw. der Pfanne muss immer ein Gleichgewicht herrschen: Pasta vs. Gemüse, Fleisch/Fisch/Seafood vs. Wasser/Fonds. Wenn ihr wg. der „großen Pasta-Formen“ zuviel Wasser/Fonds nutzt, wird der Rest zu weich & verliert sein Aroma. Anderesits wenn es zu wenig Wasser/Fonds ist…

 

…& nun – ja: anstelle von Wasser könnt ihr natürlich auch Fonds nutzen. Was unser heutiges Pasta-Gericht betrifft: wegen des starken Speck-Aromas ist Fonds anstelle Wasser nicht notwendig.

 

 

…& zum guten Schluss: es gibt nur 1 Pfanne, die gespült werden muss!

 

 

 

Die Businesswoman mit zu vielen Arbeitsstunden denkt sich so

Zuerst habe ich an der Cremigkeit gezweifelt, weil da keine Sauce ist, aber der Pecorino schmilzt einfach & umhüllt alles. Es sind keine gebratenen Nudeln, sondern… Ich denke, es ist essentiell, die Pfanne sofort vom Herd zu nehmen, wenn der Schmelzprozess startet, & gut umzurühren.

Also insgesamt: es ist ein schnelles Gericht & fast nichts muss gespült werden!

 

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