möhrenkuchen (aka rüblitorte) mit frischkäsecreme (aka cream cheese frosting)

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Ich habe gerade in einem Blogbeitrag gelesen, dass wir mit dem Attribut „gesund“ in Bezug auf Nahrungsmittel & Kochen & Backen recht fahrlässig umgehen… OK: ich denke schon, dass viele (aka zu viele) Blogbeiträge zu oft das Wort „gesund“ im Titel haben – daher spreche ich hier auch nicht von einem gesunden Möhrenkuchen … trotz der Möhren! (Außerdem ist es ein sehr reichhaltiger & saftiger & cremiger Kuchen geworden – der eigentlich garnicht gesund sein kann!)
Ich erinnere mich immer noch an meinen 1. richtigen Möhrenkuchen: es war während eines USA-Urlaubs vor vielen Jahren irgendwo in Nord-Kalifornien in einem kleinen Restaurant – schon recht spät am Abend – als sich herausstellte, dass es nur noch „Carrot Cake“ als Dessert gab. Es war natürlich kein einfacher Blechkuchen, sondern eine 3-stöckige Torte mit viel Creme & gehackten Walnüssen… es war einfach nur hervorragend!

 

…& um das jetzt gleich zu Beginn richtig zu stellen:
Dieser Beitrag wird nicht dazu anleiten, wie eine 3-stöckige Torte mit viel Dekoration wie von Zauberhand hergestellt werden kann!

 

Wir machen „nur“ einen 1-stöckigen Kuchen, aber mit viel Creme.
(Ich wurde hierzu – wieder einmal – durch ein Rezept aus dem Buch Kamran Siddiqi’s „Hand-made Baking  inspiriert!)

… & dann gibt es da noch diese kleinen Marzipan-Möhrchen…

Fangen wir an!

Was brauchen wir für den Kuchen?

Im Grunde nur:

  • Mehl
  • Möhren
  • Zucker
  • Vanille
  • Eier
  • saure Sahne
  • Butter
  • Gewürze.

Wir beginnen damit, eine Springform einzuölen bzw. einzubuttern & mit feinen Paniermehl auszustäuben – nachdem wir natürlich daran gedacht haben, den Backofen einzuschalten (Vorheizen auf 160° C Umluft).

Dann raspeln wir die Möhren – grob!

…& dann haben wir die Gewürze, mit denen wir arbeiten werden:

  • Zimt
  • Macisblüte
  • gemahlene Nelken
  • gemahlener Koriander
  • gemahlener Ingwer.

Wir starten unser elektrisches Handrührgerät, um Butter & Zucker zu vequirlen – später kommen die Eier dazu. Dann die Gewürze & das Mehl… & die saure Sahne…

Schließlich heben wir die geraspelten Möhren unter.

…& die Springform landet im vorgheizten Backofen für ca. 35-40 min.

Das Ergebnis ist eine schöner, goldfarbener Kuchen!

Während der Kuchen abkühlt, machen wir uns an die Crem (aka Frischkäsecreme aka Cream Cheese Frosting).

Wir brauchen:

  • Puderzucker
  • Butter
  • Frischkäse (Vollfettstufe)
  • 1 Bio-Zitrone.

Wir reiben die Zitronenschale ab & pressen den Saft aus – und wir zählen unsere kleinen Marzipan-Möhrchen ab.

Wir verrühren zuerst den Frischkäse mit der Butter (denkt daran, die Butter auf Raumtemperatur zu bringen!): Puderzucker, Zitronenschale & -saft folgen. Am Ende haben wir eine ziemlich weiche Crememasse. Gut!

Wir lassen den abgekühlten Möhrenkuchen auf die Kuchenplatte gleiten & verteilen die Creme. Sie ist weich & fliesst recht träge: einzelne Tropfen werden am Rand runterlaufen! (Macht nichts!)

Danach einfach die kleinen Marzipanmöhrchen verteilen & den Kuchen in den Kühlschrank stellen!

Wo bleibt der Kaffee?

 

möhrenkuchen (aka rüblitorte) mit frischkäsecreme (aka cream cheese frosting)

Prep Time: 45 minutes

Cook Time: 35 minutes

Servings: 12 - 16 Kuchenstückchen

möhrenkuchen (aka rüblitorte) mit frischkäsecreme (aka cream cheese frosting)

Ich habe gerade in einem Blogbeitrag gelesen, dass wir mit dem Attribut „gesund“ in Bezug auf Nahrungsmittel & Kochen & Backen recht fahrlässig umgehen... OK: ich denke schon, dass viele (aka zu viele) Blogbeiträge zu oft das Wort „gesund“ im Titel haben - daher spreche ich hier auch nicht von einem gesunden Möhrenkuchen ... trotz der Möhren! (Außerdem ist es ein sehr reichhaltiger & saftiger & cremiger Kuchen geworden - der eigentlich garnicht gesund sein kann!)

Ingredients

    für den Kuchen:
  • 150 g Mehl (Type 550)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Messerspitze Salz
  • 175 g grob geraspelte Möhren
  • 150 g feiner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 100 g saure Sahne
  • 75 g Butter
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Macisblüte
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 1/4 TL gemahlener Koriander
  • 1/4 TL gemahlener Ingwer
  • für die Creme:
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 100 g Butter
  • 100 gr Puderzucker
  • 1 Messerspitze Salz
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 2 EL Zitronensaft
  • 12-16 Marzipan-Möhrchen - optional
  • Equipment:
  • Springform (ca. 25 cm)
  • elektrisches Handrührgerät
  • Schneebesen

How to...

  1. Den Backofen auf 160 Grad C Umluft vorheizen.
  2. Die Springform einölen oder -buttern & mit feinem Paniermehl bestäuben.
  3. Die Möhren grob raspeln.
  4. Mehl & Backpulver mischen.
  5. Butter, Zucker (incl. Vanillezucker) & Salz mit dem Handrührgerät verquirlen.
  6. Eier hinzugeben.
  7. Gewürze hinzugeben.
  8. Saure Sahne unterrühren.
  9. Zum Schluss die geraspelten Möhren mit einem Löffel unterheben.
  10. Den Kuchenteig in die vorbereitete Springform füllen & im vorgeheizten Backofen für 35-40 min backen.
  11. Mit einem Holzspießchen testen - ihr wisst schon...
  12. Den Möhrenkuchen abkühlen lassen. Nach ca. 5 min den Rand der Springform abnehmen.
  13. Wenn der Möhrenkuchen auf Raumtemperatur abgekühlt ist, den Kuchen vom Boden der Springform auf die Kuchenplatte gleiten lassen.
  14. Für die Creme zuerst Butter (am besten bei Raumtemperatur!) & Frischkäse mit einem Schneebesen verrühren, dann Salz, Zitronenabrieb, Puderzucker & Zitronensaft - in dieser Reihenfolge - hinzugeben, bis alles schön geschmeidig ist.
  15. Die Creme auf dem Kuchen verteilen.
  16. Optional: Mit kleinen Marzipan-Möhrchen dekorieren.

Notes

Prep Time: Umfasst die Vorbereitung des Kuchenteigs als auch die Herstellung & Verteilung der Creme.

Cook Time: Ggf. 5 min länger im Backofen lassen, wenn notwendig.

Gewürze: Ihr könnt einzelne Gewürze weglassen - die Basis ist aber immer Zimt.

Ihr könnt auch Zitronen- oder Orangenaroma zusätzlich im Möhrenkuchen verarbeiten.

Die Creme ist recht weich; ich empfehle, den Kuchen im Kühlschrank aufzubewahren - zumindest für ein paar Stunden nach Fertigstellung.

Der Kuchen ist perfekt für 4-5 Tage; ich habe keine Erfahrungswerte bzgl. Einfrieren.

http://thebusinesswomanskitchen.de/mohrenkuchen-aka-rublitorte-mit-frischkasecreme-aka-cream-cheese-frosting/

 

(Information zum Equipment)

 

Achtet auf die Creme! Sie fliesst zuerst langsam an einigen Stellen am Rand hinunter, aber das ist kein Problem: sie wird fester, wenn der Kuchen erst einmal im Kühlschrank ist.

…& der Möhrenkuchen ist saftig & voll kleiner Möhrenstückelchen… Kuchen & Creme verschmelzen bei jedem Bissen miteinander…

 

Eine Anmerkung zu den geraspelten Möhren:
Das linke Photo zeigt grob geraspelte Möhren, wie sie im Kuchen verwendet wurden. Das rechte Photo zeigt eine sehr viel feiner geraspelte Möhrenmasse.

Zusammenfassung:

  • Beide Sorten geraspelter Möhren wurden manuell hergestellt.
  • Die Arbeitszeit für „grob“ oder „fein“ ist gleich lang.
  • Wenn ihr die grob geraspelten Möhren nehmt, bleiben die Möhrenstücken nach dem Backen erhalten & sind sichtbar.
  • Wenn ihr die fein geraspelten Möhren nehmt, werden die Möhren mit dem Teig verschmelzen –  aber durch die höhere Feuchtigkeit wird der Teig nach dem Backen recht fest & nass – nicht das, was ich so gern mag!

Ich schlage vor, nur die Hälfte der Möhren zu nehmen, wenn ihr lieber die fein geraspelte Version haben möchtet (Empfehlung aufgrund meiner Tests!).

 

Ein letzter Blick auf den Möhrenkuchen mit Frischkäsecreme… & kleinen Marzipan-Möhrchen!

 

 

Die Businesswoman mit zu vielen Arbeitsstunden denkt sich so

Es ist schon eine Menge Arbeit… erst das Backen & danach die Verzierung der Torte… aber mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich den Kuchen sehe!

Ein einfacher Kuchen mit Creme… ich glaube nicht, dass die Variante als 2- oder gar 3-stöckige Torte genauso einfach funktioniert… speziell da die Cream Cheese-Creme recht soft ist… nun ja: im Kühlschrank wird die Creme etwas fester. Genau richtig.

 

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