marrakesch – was es so zu sehen gibt…

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Marrakesh – einer der mythischen Orte der Welt? Für mich: JA! – eine geheimnisvolle, aufregende Stadt, die neugierig macht, eine “uralte” Quelle religiöser Macht, die einst bis nach Südspanien reichte, ein Handelsimperium, das die Reiter & Krieger der Sahara mit Europa & dem Nahen Osten verband – und natürlich das berühmte Hippie-Paradies der 70er Jahre, das in den 80er & 90er Jahren zur berüchtigten, kosmopolitischen Party-Meile  wurde… bis heute…

 
Letzte Woche haben meine bessere Hälfte & ich einen Trip nach Marrakesch unternommen. Als ich jetzt so in Gedanken alles Revue passieren liess… da gibt es schon eine Menge zu berichten… also habe ich 2 Beiträge eingeplant:

 

Unsere zuverlässigen Führer*:

 

Wo fangen wir in Marrakesch an? Natürlich mittendrin!

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Das ist Djeema El-Fna, Marrakeschs riesiger Marktplatz (& Weltkulturerbe!), der seit etwa 1050 existiert; über den Marktplatz wacht das Minarett der Koutoubia-Moschee aus dem 12. Jahrhundert.


Wenn wir von historischen Sehenswürdigkeiten sprechen, so sind da natürlich die Moscheen mit ihren kunstvoll ausgearbeiteten Minaretten, die in ganz Marrakesch (aka Medina, aka Altstadt) verteilt sind. Leider sind Moscheen in Marrakesch nur für Muslime geöffnet – also hier erst einmal kein “Sightseeing”!

 

Kommen wir zurück zum Djeema El-Fna, dem geschäftigen Mittelpunkt der Medina: wenn ihr in der Medina herumspaziert, entdeckt ihr bald, dass alle Wege – schließlich & letztendlich – irgendwie immer zum Marktplatz führen, obwohl die Medina recht groß ist! Unsere Besichtigungstouren begannen entweder damit, dass wir uns von einem Taxi zu einer Sehenswürdigkeit fahren ließen (& zu Fuß über den Djeema-el-Fna-Platz zurückkehrten), oder, dass wir auf dem Weg zu unserem Ziel den Djeema El-Fna überquerten (& mit einem Taxi zurückfuhren (mehr über Taxis in Marrakesch im 2. Beitrag)).

…& hier ist die Medersa Ben Youssef, eine Koranschule aus dem 14. Jahrhundert.

Werfen wir einen Blick in den Innenhof:

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 … & machen wir einen Rundgang durch die Studierzimmer der Medersa:
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In der Koranschule lebten bis zu 900 Studenten (gleichzeitig!) – heute ist es ein historisches Monument.

Wir waren auch bei den Saadier-Gräbern: ca. 170 Gräber (Ehefrauen, Konkubinen, Söhne, Ratgeber, Minister…) sind um das Mausoleum von Sultan Ahmed al-Mansour (16. Jahrhundert) angeordnet.

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Alle Gräber werden von unzähligen wilden Katzen bewacht: schaut mal genau hin, um eine von ihnen zwischen den Grabplatten zu entdecken.

Genug von Moscheen & Minaretten, Koranschulen & Gräbern: wir schauen uns jetzt mal in den Palästen um. (Natürlich ist der königliche Palast für Touristen geschlossen…)

Im 16. Jahrhundert wurde der El-Badi-Palast erbaut – um gerade mal für 75 Jahre zu existieren: der Palast wurde vom nächsten Eroberer/Herrscher Marrakeschs zerstört. Es ist eine weitläufige, symmetrisch angelegte Anlage mit einer interessanten “Unterwelt”…

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Unter den Gärten, den Wasserbasins & den (recht wenigen) Gebäuden befinden sich nicht nur die technischen Einrichtungen für die Wasserzufuhr, sondern auch viele Gänge & Räume, die für das Dienstpersonal bestimmt waren, um die notwendigen Hausarbeiten zu verrichten & alles, was gebraucht wurde, von einem ende des Palastes ans andere zu transportieren – ohne den Sultan zu stören!

 

Der Bahia-Palast aus dem 19. Jahrhundert ist dagegen sehr schön erhalten & restauriert worden & wird sogar ab & zu für offizielle Empfänge des marokkanischen Königs genutzt. Es gibt verschiedene Innenhöfe & ummauerte Gärten, mit Mosaiken bedeckte Fußböden & herrliche Holzdecken…

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Einige Paläste wurden in Museen umgewandelt: ich persönlich denke, dass es sich in jedem Fall lohnt, die Museen zu besuchen – schon allein wegen der Paläste…

Fangen wir mal dem Musée de Marrakech im Dar Menebhi-Palast aus dem 19. Jahrhundert an:

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Die gelbliche Einfärbung beruht darauf, dass der große Innenhof (leider!) mit einem Glasdach versehen wurde, um die Ausstellungsstücke zu schützen.

Schließlich gelang es uns auch, das Dar-Si-Said-Museum zu finden – gut versteckt in der Nähe des Bahia-Palasts. Dieser Palast wurde auch im 19. Jahrhundert erbaut, aber die Zeit hat hier ihre Spuren hinterlassen: einige Räume scheinen bis heute nicht restauriert worden zu sein.

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…& zum Schluss: kein Palast, sondern ein Garten, aber was für einer!
Le Jardin Majorelle (aka The Blue Villa aka YSL’s Haus in Marrakesch (im Stadtbezirk Nouvelle Ville, d. h. nicht in der Medina):

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Das wars dann! Nein – natürlich ist das noch nicht das Ende des Reiseberichts: “Fortsetzung folgt” über das “Leben & alles übrige”...

Ich denke, ihr habt erst einmal einen Eindruck von den Moscheen & Minaretten, den Palästen, den Innenhöfen & den exklusiven Gärten &… bekommen. Marrakesch ist voll von geschichtlichen Monumenten & lädt dazu ein, im Sonnenschein durch die Medina zu schlendern & in ihren Gassen nach verborgenen Schätzen zu suchen.

 

 

…& noch einmal unsere Reisebegleiter*:

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