einfach mal hokkaido – kürbis!

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Da liegen diese herrlichen Kürbisse im Supermarkt eures Vertrauens herum – kauft einfach einen kleinen Hokkaido Kürbis & das Abendessen steht praktisch schon auf dem Tisch! Glaubt mir: es ist leichter & schneller getan als ihr glaubt…

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Letztes Jahr habe ich über Kürbis geschrieben & ein Rezept für einen reichhaltigen Kürbisauflauf vorgestellt, der reicht, wenn ihr eine ganze Reihe Gäste bewirten wollt. Heute habe ich nur einen kleinen Hokkaido Kürbis vor mir, der für ein Abendessen für 2 gedacht ist (…oder maximal eine kleine Beilage für 4 liefert!).

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Ja – wir brauchen eine große Auflaufform, aber nur der Boden ist bedeckt. Die Kürbisspalten werden nicht übereinander gestapelt… (und das sollten sie auch nicht!).

Wir beginnen mit einem kleinen Hokkaido (ich wiederhole mich… ich weiß) & wir schaffen es, ihn in Scheiben zu schneiden.

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Weitere Zutaten sind:

  • Frühlingszwiebeln
  • Speck
  • Olivenöl & Balsamico
  • Salz & Pfeffer

…und – das ist jetzt optional! – frischer Thymian (der noch auf meiner Fensterbank stand).

Hier haben wir – noch einmal – unseren kleinen Hokkaido: meiner hatte ca. 700 gr. Wenn ihr an ein Abendessen für 2 denkt, passt das gut – Spielraum: 600 – 800 gr!

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Nachdem ihr den Stengel, die Kerne & die Fasern entfern habt (einfach nur mit einem kleinen Löffel auskratzen!), kann der Hokkaido jetzt in Scheiben geschnitten werden. Es ist nicht soooo einfach, denn der Hokkaido ist ganz schön hart, aber es ist machbar…

 

Fürs Protokoll:
Nach dem “Putzen” des Hokkaido (einem kleinen Hokkaido!) gehen ca. 30% des Startgewichts verloren.

 

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Jetzt zerkleinern wir Frühlingszwiebeln & Speck & vermischen alles mit Olivenöl & Balsamico in der Auflaufform. Alle – optional – weiteren Zutaten folgen: gleiche Vorgehensweise – keine Ausnahmen.

Zum Schluss legen wir die Hokkaido-Scheiben/Splaten obenauf & packen die Auflaufform in den vorgeheizten Backofen.

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30 min im Backofen reichen vollauf, um den Kürbis weich zu backen.

Das war es schon: Guten Appetit!

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einfach mal hokkaido - kürbis!

Prep Time: 15 minutes

Cook Time: 30 minutes

Servings: 2-4

einfach mal hokkaido - kürbis!

Da liegen diese herrlichen Kürbisse im Supermarkt eures Vertrauens herum - kauft einfach einen kleinen Hokkaido Kürbis & das Abendessen steht praktisch schon auf dem Tisch! Glaubt mir: es ist leichter & schneller getan als ihr glaubt...

Ingredients

  • 1 kleiner Hokkaido Kürbis (ca. 700 gr)
  • 6-7 Frühlingszwiebeln
  • 50 gr Speck
  • 2+1 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico
  • Salz & Pfeffer
  • optional:
  • 2-3 EL frischer Thymian oder Basilikum oder Oregano oder eine Mischung frischer/getrockneter mediterraner Kräuter (klein gehackt)
  • 1-2 Knoblauchzehen (ausgepresst)
  • 1 Chilischote (frisch (gehackt) oder getrocknet (zerbröselt))
  • 2 EL Honig
  • Küchen-Equipment:
  • Auflaufform (32 cm)

How to...

  1. Den Backofen auf 160 Grad C Umluft vorheizen.
  2. Den Hokkaido putzen: Stengel & Kerne & Fasern entfernen (reduziert den Hokkaido auf ca. 450 gr).
  3. Den Hokkaido in Scheiben schneiden.
  4. Die Frühlingszwiebeln & den Speck kleinschneiden.
  5. In die Auflaufform geben & vermengen.
  6. Balsamico & 2 EL Olivenöl hinzugeben & vermischen.
  7. Salzen & pfeffern.
  8. Optional: optionale Zutaten hinzugeben & vermischen.
  9. Die Kürbisscheiben in die Auflaufform legen.
  10. 1EL Olivenöl darüber tröpfeln.
  11. Die Auflaufform in den vorgeheizten Backofen stellen & ca. 30 min backen.
  12. Die Kürbisscheiben sind anschließend sehr weich - vorsichtig zum Servieren herausnehmen!

Notes

Hokkaido Kürbis: Ein Hokkaido Kürbis muss nicht geschält werden. Das Entfernen von Stengel, Kernen & Fasern verringert das Gewicht um ca. 30%. Ein kleiner Hokkaido sollte beim Kauf ca. 600-800 gr wiegen.

Optionale Zutaten: Ihr könnt alles hineingeben, um ein scharfes, mediterranes Aroma mit viel Knoblauch zu bekommen ODER nur einen Teil. Ihr könnt also den Kürbis "scharf" machen oder nach "Mittelmeerurlaub" schmecken lassen!

Als Hauptgericht reicht es für 2 Personen, als Beilage für 4 Personen.

"Reste" können im Kühlschrank für 2-3 Tage aufbewahrt werden (wird aber gern "matschig"!) ODER friert die Reste einfach ein.

http://thebusinesswomanskitchen.de/einfach-mal-hokkaido-kuerbis/

 

(Informationen zum Küchen-Equipment)

 

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Hokkaido Kürbis ist

  • einfach & schnell zuzubereiten,
  • als Basis genügen Speck & Frühlingszwiebeln, um Aroma zu schaffen & den eher schwachen Eigengeschmack des Kürbis herauszustellen…
  • … & es ist immer möglich, weitere Aromaträger wie Kräuter, Knoblauch, Chili etc. hinzuzufügen.

Als ich dieses Gericht zubereitet habe, haben meine bessere Hälfte & ich zum Abendessen den gebackenen Kürbis zusammen mit frischen Baguette & Butter & saurer Sahne gegessen: es war einfach nur köstlich! (Keine Reste!)

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mediterrane Kräuter – egal ob frisch oder getrocknet – hervorragend zu Hokkaido passen. Die Wahl zwischen “frisch oder getrocknet” hängt von der Verfügbarkeit ab: im Sommer (& drumherum…) habe ich immer meine Kräutertöpfe auf der Fensterbank, von denen ich ernten kann. Welche Kräuter ich nehme: hängt auch von der Verfügbarkeit ab – jede Kräutersorte hat ihren speziellen Eigengeschmack, aber alle passen zu Hokkaido… und in den übrigen Jahreszeiten: da greife ich vertrauensvoll zu getrockneten Kräutern!

Der gebacken Kürbis aus meinem früheren Beitrag basiert auf einem großen Hokkaido angereichert mit viel Käse etc.: es ist ein mächtiger Auflauf, der als Beilage für Abendessen mit 6 Gästen geeignet ist (… und auch dann gibt es noch “Reste”!). Ein Kürbis braucht aber nicht unbedingt reichhaltige Zutaten & gerade “kleine” Kürbisse können die richtige Wahl für ein leichtes Abendessen unter der Woche sein.

 

Die Businesswoman mit zu vielen Arbeitsstunden denkt sich so

Wenn die Zeitangaben im Rezept wirklich zutreffen, finde ich das sehr gut. Ich kann dann einen “kleinen” Hokkaido in 45 min zubereiten – das ist schon was… Französisches Brot, italienisches Brot… das passt irgendwie immer!

Ich muss nur darauf achten, den Hokkaido nicht zu groß zu wählen: ein Hokkaido hat einen Festpreis & dann neigt man ja immer dazu, sich den größten zu greifen…

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