eine total weiche, cremige, krümelige rhabarber-tarte…

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Wir backen uns heute richtig weichen – noch leicht säuerlichen – Rhabarber, eingebettet in eine cremige Cheesecake-Masse mit Zitronenaroma auf einem saftigen, krümeligen Keksboden: langt zu… in eurem Mund verschmilzt alles zu einem süß-sauren sahnigen Traum…

 

 

Vor einigen Wochen begann die Rhabarbersaison… & da gab es dann einen Post auf Die Jungs kochen und backen, der mich zu dieser Rhabarbertarte inspirierte. Also habe ich erst einmal eine Menge Rhabarber gekauft & mich dann daran gemacht, eine Rhabarbertarte zu kreieren.

(Die Anordnung der Rhabarberstängel scheint etwas… unregelmäßig… Ich komme später noch daran zu sprechen.)

Ganz kurz: es ist eine leichte & schnelle Tarte – leicht & schnell zu backen & vor allem leicht & schnell verzehrt. Trotzdem habe ich viele, viele Photos gemacht, denn nichts dokumentiert die Arbeit in der Küche besser!

Wir fangen mit dem Tarteboden an, d. h. wir brauchen:

  • eine Tarteform
  • Digestive-Kekse
  • Butter
  • Puderzucker
  • Salz.

Wir schmelzen die Butter & zertrümmern die Digestive-Kekse – sicher verstaut in einem verschließbaren Plastikbeutel – mit unserem Nudelholz. Der Einfachheit halber (& um die Spülmaschine zu entlasten) machen wir alles gleich in der Tarteform.

Die Kekskrümel kommen in die Tarteform & wir gießen die geschmolzene Butter hinzu. Alles wird mit einer Gabel durchgemischt. Danach kommen Salz & Zucker an die Reihe.

Dann verlassen wir uns ganz auf unser Fingergefühl & drücken die Keksmassen in der Tarteform gleichmäßig fest (kleinen Rand nicht vergessen!).

Ich hoffe, ihr habt auch daran gedacht, den Backofen einzuschalten & auf  160 °C Umluft vorzuheizen.

Für die Füllung brauchen wir:

  • Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • Eier
  • Zucker
  • Vanillezucker
  • abgeriebene Schale einer Zitrone.

Mit einem Schneebesen verrühren wir Frischkäse, Zucker & Zitronenschale. Wir fügen die Eier hinzu & bekommen eine recht flüssige Füllung.

Bevor wir die flüssige Füllung in die Krümelmasse kippen, müssen wir den Rhabarber vorbereiten.

Aus unserem dicken Bündel Rhabarber suchen wir uns nur ganz dünne & (sehr) rote Stängel raus. Wir schneiden beide Endstücke großzügig ab & teilen den Rest des Stängels in Stücke von 10-15 cm Länge… & wir halbieren diese Stücke noch einmal – nur die wirklich ganz dünnen Stücke können „unhalbiert“ bleiben.

Nun beginnen wir damit, die Tarte zusammenzufügen: die Füllung wird in die Form gegossen.

Die vorbereiteten Rhabarberstücke werden vorsichtig daraufgelegt… (in welchem Muster auch immer – später dazu mehr!).

Aber immer vorsichtig: die Füllung ist sehr flüssig & die Rhabarberstängel neigen gern dazu, in der Füllung zu versinken.

Stellt die Tarte sofort in den vorgeheizten Backofen & lasst sie für ca. 35-40 min.

Noch einmal: vorsichtig beim Transport der Form in den Backofen – es ist ziemlich flüssig!

… & das wars auch schon!

eine total weiche, cremige, krümelige rhabarber-tarte…

Prep Time: 30 minutes

Cook Time: 40 minutes

Servings: 8-12

eine total weiche, cremige, krümelige rhabarber-tarte…

Wir backen uns heute richtig weichen - noch leicht säuerlichen - Rhabarber, eingebettet in eine cremige Cheesecake-Masse mit Zitronenaroma auf einem saftigen, krümeligen Keksboden: langt zu... in eurem Mund verschmilzt alles zu einem süß-sauren sahnigen Traum...

Ingredients

    für den Tarteboden:
  • 10 Digestive-Kekse (ca. 150 g)
  • 100 g Butter
  • 60 g Puderzucker
  • eine Prise Salz
  • für die Füllung:
  • 400 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 3 Eier
  • 80 g feiner Zucker
  • 1 Paket Vanillezucker
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • für den Rhabarber:
  • 6-8 dünne Stangen roter Rhabarber
  • Equipment:
  • Tarteform (28 cm)

How to...

  1. Den Backofen auf 160 Grad C Umluft vorheizen.
  2. für den Tarteboden:
  3. Die Kekse in einen verschließbaren Plastikbeutel legen, den Beutel gut verschließen & mit einem Nudelholz bearbeiten, bis alle Kekse zu feinen Krümeln geworden sind.
  4. Die Butter schmelzen.
  5. Krümel & geschmolzene Butter verrühren.
  6. Zucker & Salz hinzufügen & alles mit einer Gabel verkneten.
  7. Die Krümelmasse in der Tarteform gleichmäßig verteilen & andrücken; einen Rand formen.
  8. Erst einmal beiseite stellen.
  9. für die Füllung:
  10. Die Zitronenschale abreiben.
  11. Frischkäse, Zucker, Vanillezucker & Zitronenschale mit einem Schneebesen verrühren.
  12. Die Eier hinzugeben & alles glattrühren.
  13. Erst einmal beiseite stellen.
  14. für den Rhabarber:
  15. Den Rhabarber waschen & putzen; dann die roten Stängel in Stücke von 10-15 cm teilen.
  16. Jeden Stängel noch einmal längs halbieren.
  17. für die Tarte:
  18. Die Füllung in den Tarteboden gießen.
  19. Die Rhabarberstücke vorsichtig auf die Füllung legen.
  20. Im vorgeheizten Backofen ca. 35-40 min backen.
  21. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
  22. In der Tarteform servieren.

Notes

Vanillezucker: Anstelle des Vanillezuckers könnt ihr auch das Mark einer Vanilleschote mit 1 EL Zucker nehmen.

Dekoration: Ihr könnt die Rhabarberstücke so verteilen wie ihr möchtet.

Die Tarte kann im Kühlschrank für mind. 3-4 Tage aufbewahrt werden.

https://thebusinesswomanskitchen.de/eine-total-weiche-cremige-krumelige-rhabarber-tarte/

 

(Informationen zum Equipment)

 

Der Tarteboden ist sehr weich & krümelig – herrlich! Es würde schwierig werden, die Tarte aus der Form zu nehmen & auf einen Tortenteller zu transferieren – daher lasst die Tarte, wo sie ist… & seid auch nicht enttäuscht, wenn die Stücke krümeln & (vielleicht sogar zerfallen…)…  Wie ich schon sagte: Boden, Füllung & Rhabarber verschmelzen mit jedem Bissen zu einem wunderbar cremigen Erlebnis!

Der Rhabarber bleibt in Form, ist aber nach dem Backen schön weich & saftig.

Die Dekoration…

  • Beim 1. Versuch wählte ich einen strahlenförmige Anordnung der Rhabarberstängel – optisch nicht symmetrisch, da einige Stängel in der Füllung versanken. Insgesamt war es für meinen Geschmack etwas zu wenig Rhabarber!
  • Dann (s. Ergebnis in diesem Post) versuchte ich es mit einem Längsmuster (oder Quermuster!): die Menge Rhabarber ist ok für mich. Noch mehr Rhabarberstängel wären schon schwierig zu platzieren…
  • Natürlich könnten wir auch die Rhababerstängel so zuschneiden, dass sie immer genau von Kante zu Kante der Tarteform reichen würden… Es würde etwas mehr Zeit kosten & wir bräuchten mehr Rhabarber, also eine größere Ausgangsbasis für das Zuschneiden & Anpassen.

Was passierte mit dem übrig gebliebenen Rhabarber? Ganz einfach: Ich habe daraus mein Rhabarberkompott gemacht.

 

Die Businesswoman mit zu vielen Arbeitsstunden denkt sich so

Ein perfektes Dessert mit perfektem Timing!
Wir haben Rhabarbersaison… Ich kann also saisonal einkaufen, kann „nachhaltig lokal“ einkaufen – bis zu einem gewissen Mass… & dann eine absolut leckere supercremige Tarte servieren!

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