eine ganz ganz schnelle Apfeltarte

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Dieser Beitrag nimmt am „Knuspersommer“ vom Knusperstübchen teil.

 
Letztes Wochenende bekamen meine bessere Hälfte & ich einen großen Eimer Äpfel geschenkt – direkt vom Apfelbaum im Garten unserer Freunde… Was haben wir damit gemacht? Äpfel einfach so essen, Apfelkompott daraus kochen, Apfelmus erzeugen… & eine ganz, ganz schnelle & einfache Apfeltarte backen.

Es wurde eine sehr dünne Tarte mit einer cremigen Fruchtfüllung, in der die Äpfel mit Vanille & Sahne verschmolzen…

Fangen wir an: was brauchen wir?

Da haben wir:

  • Äpfel
  • Blätterteig („TK-gebrauchsfähig“ – denn wir wollen schnell zum Ziel kommen)
  • Aprikosenmarmelade (aus meinen eigenen Vorräten)
  • Crème Fraîche, Schlagsahne & Vanillezucker.

Wir heizen nun erst einmal den Backofen auf  175 °C Umluft vor.

Wir nehmen den Boden unserer Springform & ölen ihn leicht ein. Dann legen wir den Blätterteig darauf, so dass alles bedeckt ist. Die überhängenden Teigreste schneiden wir ab & die aneinanderstoßenden Kanten der Blätterteigstücke drücken wir zusammen.

Aus den abgeschnittenen Reststückchen formen wir einen Rand.

Dann streichen wir die Aprikosenmarmelade (erinnert euch an mein Rezept dazu!) auf den Boden.

Nächster Schritt: Äpfel schälen & Gehäuse entfernen. Das wird etwas länger dauern, da die Äpfel nicht so groß sind – wir haben natürlich Äpfel aus dem Garten… (so etwas  5-6 cm ∅).

Schneidet die Äpfel in Scheiben & legt sie hübsch angeordnet auf den Blätterteigboden mit der Aprikosenmarmelade.

 

Fürs Protokoll:
Ich habe diesmal keinen Zitronensaft oder Zitronenöl genommen, da die Apfelscheiben sofort nach dem Schälen weiterverarbeitet werden. Da die Mischung aus den weichen Äpfeln & der Sahnecreme & der Aprikosenmarmelade beim Backen ineinander übergeht, wird eh alles „etwas braun”.

 

Den Rahmen der Springform einlegen & die Mischung aus Crème fraîche, Schlagsahne & Vanillezucker über den Äpfeln verteilen.

Nun ab in den Backofen!

 

Voilà!

 

 

eine ganz ganz schnelle Apfeltarte

Prep Time: 30 minutes

Cook Time: 30 minutes

Servings: 8 - 12 Stückchen

eine ganz ganz schnelle Apfeltarte

Eine sehr dünne Apfeltarte: die Apfelscheiben verschmelzen mit der Creme & der Aprikosenmarmelade zu einem köstlichen Obstbelag.

Ingredients

    für den Boden:
  • 4 x fertiger gefrorener Blätterteig (ca. 45 g & ca. 13 x 13 cm pro Stück)
  • etwas neutrales Öl für die Springform
  • für die Füllung:
  • 2 EL Aprikosenmarmelade
  • ca. 300 - 400 g Äpfel
  • Zitronensaft ODER Zitronenöl - optional
  • 2 EL Crème fraiche
  • 2 EL Schlagsahne (flüssig)
  • 2 EL Vanillezucker (ca. 2 Päckchen)
  • Equipment:
  • Springform (26 cm)

How to...

  1. Den Backofen auf 175 Grad C Umluft vorheizen.
  2. Den Boden der Springform einölen.
  3. Den Boden mit Blätterteig bedecken, die Kanten zusammendrücken & den überhängenden Blätterteig abschneiden.
  4. Aus den abgeschnittenen Resten einen Rand von ca. 1 cm Höhe formen.
  5. Die Aprikosenmarmelade auf dem Boden gleichmäßig verteilen.
  6. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen & in dünne Scheiben schneiden.
  7. Optional: Zitronensaft oder Zitronenöl zugeben, um zu verhindern, dass die Apfelscheiben braun werden.
  8. Die Apfelscheiben auf der Marmelade arrangieren.
  9. Den Rand der Springform einklinken.
  10. Crème fraiche, Schlagsahne & Vanillezucker verrühren & über die Äpfel verteilen.
  11. Für 30 - 35 min im vorgeheizten Backofen backen.
  12. Sofort servieren oder im Kühlschrank aufbewahren.

Notes

Prep Time: Ich hatte ziemlich kleine Äpfel, so dass es eine gute Weile dauerte, sie zu schälen & vorzubereiten - es kostete mich die meiste Zeit! Wenn ihr größere Äpfel nehmt, geht es schneller.

Äpfel: Die Äpfel sollten sehr weich werden, wenn sie im Backofen sind. Ich schätze, dass ich etwa 300 - 400 g Äpfel (ungeschält etc.) hatte: nehmt soviel Äpfel wie ihr braucht, um den Blätterteigboden mit einer Schicht Apfelscheiben zu belegen. Apfelreste werden schon ihr Schicksal finden - jenseits der Tarte.

Die Apfeltarte hat einen recht festen, knusprigen Boden, wenn sie aus dem Backofen kommt: am 1. Tag ist er eben knusprig! Wenn ihr die Apfeltarte im Kühlschrank aufbewahrt, ist der Boden am nächsten Tag viel weicher.

https://thebusinesswomanskitchen.de/eine-ganz-ganz-schnelle-apfeltarte/

 

(Informationen zum Equipment)

 

Wir haben jetzt eine sehr dünne Tarte mit einem knusprigen Boden & einem absolut leckeren Belag aus weichen Äpfeln, massigen Äpfeln, Aprikosen- & Vanillearoma mit Sahnecrème.

Ihr könnt die Tarte sofort servieren, wenn sie aus dem Backofen kommt, oder auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Wenn ihr mögt, könnt ihr Schlagsahne oder Vanilleeiscrème dazustellen.

Am nächsten Tag – wenn es Reste geben sollte – nach einer Nacht im Kühlschrank, ist der Boden weicher geworden – nichtsdestotrotz aber genauso lecker… Ihr könnt also auch die Tarte bereits am Vortag zubereiten & am nächsten Tag (aus dem Kühlschrank) servieren – es schmeckt auch gekühlt hervorragend!)

 

 

Die Businesswoman mit zu vielen Arbeitsstunden denkt sich so

Ich brauche nicht viele Zutaten & nicht viel Zeit – wenn ich nicht gerade Äpfel vom Apfelbaum meiner Freunde zur Hand habe, kann ich natürlich auch „größere” Äpfel im Supermarkt meines Vertrauens erstehen. Das dürfte die Vorbereitungszeit erheblich verkürzen…

Das Ergebnis: es wird für ein schönes, frisches Dessert nach einem Abendessen locker reichen – ich kann 8 großzügige Stückchen schneiden!

 

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