bangkok – reich der goldenen buddha-statuen

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Bangkok – eine Megacity: Menschen, Verkehr, Business, Shopping… & viele, viele Tempel! Als wir Bangkok auf dem Weg nach & von Kambodscha besuchten, waren wir beeindruckt von der Schönheit & der Prachte der buddhistischen Tempel.

 

Unsere verlässlichen Reisebegleiter*:

 

…& da sind die goldenen Buddha-Statuen – überall!

 

 

Diese aufgereihten Buddha-Figuren finden sich in Wat Pho – entlang einer Gebäudeummauerung um einen Innenhof mit einem Tempel.

Insgesamt waren wir 4 Tage in Bangkok – Ankunfts- & Abflugtage nicht mitgezählt… Wir haben uns in dieser kurzen Zeit auf „Tempel“ konzentriert:

  • Wat Phra Kaew
  • Wat Pho
  • Wat Arun
  • Wat Traimit…

„Wat“ bedeutet Tempel/Kloster: wir haben buddhistische Tempel & Klöster besucht… die ältesten Tempel, die prächtigsten Tempel, die heiligsten Tempel… (aka die touristischen Höhepunkte!).

All diese Orte sind Tempelanlagen, was bedeutet, dass innerhalb der Mauern, die jede Anlage umgibt, Tempel sind (= mehr als ein einziger Tempel!), dazu verschiedene religiöse Gebäude & Bauten & Türme, Wohnungen für Mönche & Nonnen, Bibliotheken… Wenn ihr dies alles besichtigen möchtet, müsst ihr viel Zeit mitbringen – unendlich viel Zeit! Denn zwischen all diesen kunstvoll gearbeiteten Mauern 6 Gebäuden, verzierten Türen & Fenstern, den Statuen, den Türmen & Türmchen verliert ihr euch ganz schnell… speziell wenn ihr auf der Suche nach Photomotiven seid!

Aber zuerst einmal zu den goldenen Buddha-Statuen!

Wat Pho ist berühmt für seinen „Liegenden Buddha” (ca. 46 m lang & 15 m hoch). Das Gebäude um den liegenden Buddha wurde später errichtet… (was bedeutet, dass man den „ganzen“ liegenden Buddha nicht ins Bild bekommt…).

 

 

Man fühlt sich wie eine Ameise, wenn man das Tempelgebäude betritt & um die Statue herumwandert – zusammen mit vielen, vielen Gläubigen & Touristen, Touristen, Touristen… was natürlich auch zu einer langen Warteschlange führt, bevor man einen flüchtigen Eindruck auf den liegenden Buddha werfen kann. Schaut auch mal den Hintergrund an: alle Wände & das Dach – immerhin eine Riesen-Fläche! – sind mit vielen kostbaren Details dekoriert.

Obwohl der liegende Buddha der berühmteste Teil von Wat Pho ist, ist die Tempelanlage selbst natürlich noch viel größer & überrascht an manchen Stellen (z. B. durch einen Massage-Pavillion!).

Überall in Wat Pho gibt es viele Buddha-Statuen – ebenso wie in all den anderen Tempelanlagen: einige sind sehr kunstvoll gearbeitet & mit Edelsteinen verziert, einige haben nicht nur einen Altar, sondern sogar ihren eigenen Tempel – andere Statuen sind schon sehr alt (der Goldüberzug blättert bereits ab…). Es gibt aber auch sehr einfach geformte minimalistische Buddhas, die eher modern wirken.

 

 

 

Eine weitere berühmte Buddha-Figur ist der „Goldene Buddha“ in Wat Traimit in Bangkok’s Chinesenviertel. Diese Statue ist 3 m hoch, wiegt ca. 5,5 t & nimmt für sich in Anspruch, die weltgrößte Statue aus Gold zu sein (mit einem Materialwert von ca. 250 Mill. US$). Wenn ihr diesen Buddha bewundern wollt, müsst ihr allerdings erst einmal einige Treppen hinaufklettern… & schlangestehen (natürlich!)…

 

 

Da gibt es aber auch viele kleine Buddha-Statuen in Wat Phra Kaew, die die Tempelwände verzieren…

 

 

JA: Es gibt auch schwarze Buddha-Figuren…

… & NEIN: wir haben den Haupttempel in Wat Phra Kaew nicht betreten, um den “Emerald Buddha“ zu sehen (den „Smaragd-Buddha“ – Thailands heiligste Buddha-Figur mit einer interessanten Historie: im 15. Jahrh. wurde die Statue, die nur ca. 60 cm hoch ist, mit Mörtel bedeckt wurde, um sie darunter zu verstecken…. für 200 Jahre stand sie nach einem Beutezug in Laos…). Da waren so viele Menschen vor & um den Tempel, eine solch dicht gepackte Menge, dass wir uns lieber auf etwas weniger belebte Teile der Anlage konzentriert haben.

 

Wenn wir über Tempel sprechen, sprechen wir – wie schon kurz erwähnt – immer über Tempelanlagen, d. h. ummauerte Gebiete mit vielen steinernen oder hölzernen Wächterfiguren an den Toren. Die Tempelanlagen sind recht groß – dennoch haben sie ihren Platz im modernen Bangkok.

Die heiligste Tempelanlage ist Wat Phra Kaew verbunden mit dem früheren königlichen Palast (heute residiert der König von Thailand in einem anderen Teil von Bangkok). Wat Phra Kaew z. B. erstreckt sich über eine Fläche von ca. 1.000m × 750 m (incl. Palast). Wat Pho ist etwas kleiner – flächenmäßig ca. 250 × 250 m.

Werfen einfach mal einen Blick auf die prächtigen Bauten in den Tempelanlagen:

 

 

So nebenher: In Wat Phra Kaew gibt es eine Miniatur-Darstellung der Angkor Tempelanlage in Kambodscha. (Das Modell passt natürlich nicht mal so eben auf eine Tischplatte, sondern bedeckt ca. 50 m² (geschätzt!).)

 

Wenn ihr eine Tempelanlage besucht, müsst ihr ein paar Regeln beachten:

  • Tragt geschlossene Schuhe in der Tempelanlage (keine nackten Zehen… unsere Erfahrung: Trekking-Sandalen sind offensichtlich ok!)!
  • Betretet einen Tempel immer nur barfuss!
  • Tragt keine kurzen Shorts (Bermudas oder 7/8-Hosen sind ok – lange Hosen oder Röcke sind gewünscht)!
  • Bedeckt nackte Schultern (falls notwendig: man kann immer am Eingang ein Tuch ausleihen, um es um die Schultern zu drapieren – gilt auch für Männer!)!

 

Kommen wir nun zu den Wächtern der Tempelanlagen, die meist aus Hindu-Epen stammen oder aus China importiert wurden:

 


 

… & dann gibt es noch die „Bestien”:

 

 

 

So nebenbei – da wir immer noch bei den Tempelanlagen sind:
Es gibt eine beliebte Taxi-Betrugsmasche (unsere Reiseführer haben uns darüber vorab aufgeklärt…)!
Wenn ihr ein Taxi anhaltet & eine Tempelanlage nennt oder einfach nur in Richtung einer Tempelanlage zu Fuss unterwegs seid, dann gibt es sehr hilfreiche Taxifahrer, die euch eloquent darüber informieren, dass die Anlage genau heute geschlossen ist (wg. Reinigung oder Zeremonien oder was auch immer). Stattdessen schlagen sie vor, einen anderen Tempel zu besuchen – in ihrem Taxi, was euch zu einer Shopping-Mall bringt… (wie unser Reiseführer schreibt…).
… natürlich waren die Tempelanlagen niemals geschlossen…

 

Taxis & der Verkehr in Bangkok:
Die verlässlichsten Verkehrsmittel sind die Metro oder der Skytrain. Morgens (bis zum späten Vormittag) & nachmittags (vom frühen Nachmittag bis zum frühen Abend) sind alle Schnellstrassen, alle Durchgangsstrassen, alle „normalen” Strassen, alle Gassen… verstopft mit Autos, Bussen, LKWs, Motorrädern, Tuk-Tuks… es ist alles voll! Stoßstange an Stoßstande geht es im Fußgängertempo voran – oder noch langsamer.  Das gilt natürlich auch für Taxis, Motorrad-Taxis & Tuk-Tuks – also am besten garnicht erst einsteigen!
(OK: Taxis sind billig & schnell, wenn man nicht gerade während der Rushhour unterwegs ist!)
Nehmt dann lieber die Metro & den Skytrain (oder geht zu Fuß)…
…& dann gibt es auch noch die Wasserwege: es gibt ein verlässliches Schnellboot, das den Fluß rauf- & runterfährt – mit viele Anlegestellen. Dann sind da noch die Klorng Boote auf dem Kanal – einfach aufspringen & wieder runterspringen… (was manchmal doch nicht so einfach ist!).

Wir haben in Sukhumvit gewohnt & waren glücklich mit Skytrain, Metro, Schnellboot & Klorng Boot… & dann & wann einem Taxi. Es ist sinnvoll, die öffentlichen Verkehrsverbindungen zu prüfen, bevor man zu Touristenattraktionen aufbricht.

Wir haben de Megacity genossen: all die Menschen auf den Strassen… speziell das „Streetlife” mit Imbissständen & allem drumherum! Wir sind meist nach dem Frühstück & einem Sprung in den Pool aufgebrochen, um eine von Bangkok’s Attraktionen zu bewundern – d. h. eine Tempelanlage. Nach ein paar Stunden in der Hitze sind wir zum Pool zurückgekehrt, um uns zu erfrischen – und um am späten Nachmittag erneut zu starten, um durch die Strassen zu laufen, einzukaufen, etwas zu essen & einen Cocktail zu geniessen…

 

Noch ein paar Eindrücke:
Dieses Photo wurde nicht (!) zur Rushhour gemacht…

 

 

Bangkok ist eine Stadt der Hochhäuser. Diese urbane Landschaft fällt schon auf, wenn man vom Flughafen zum Hotel in der Stadtmitte fährt.

 

 

Es war mein 1. Besuch in Bangkok (meine bessere Hälfte war schon einmal vor ca. 25 Jahren dort!). Es war eine großartige Erfahrung: die moderne Stadt Bangkok, die historischen Tempelanlagen & die goldenen Buddha-Figuren… die Tempelanlagen inmitten der Stadt – nicht gerade Horte der Ruhe & Stille & des Gebets (obwohl immer praktiziert!)… es ist ein Kontrast, aber alle Thailänder scheinen damit glücklich zu sein.

 

 

Wir verlassen jetzt die Heimat der goldenen Buddha-Figuren… & wenden uns den alten Buddha-Figuren & den Statuen von Hindu-Götter & -Göttinnen zu…

Wir fahren von Thailand nach Kambodscha, von Bangkok nach Siem Reap…

 

 

Eine letzte Sache:
Wir haben es nicht geschafft, Jim Thompsons Haus zu besichtigen – das Heim des berühmten Unternehmers, das er mit vielen lokalen Kunstschätzen gefüllt hat & der vor ca. 50 Jahren spurlos verschwand… geheimnisvoll!
Nun: für meinen nächsten Besuch gibt es dann schon mal ein Ziel…

 

Noch einmal unsere verlässlichen Reisebegleiter*:

 

 

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